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Ausbildung

Altenpflegehelfer/-in Allgemein Altenpflegehelfer kennen die Grundlagen in der Altenpflege und wirken mit, ältere Menschen im Lebensalltag zu unterstützen und zu begleiten. Ausbildung Die Ausbildung besteht aus einem schulischen Teil mit 800 Stunden und einem praktischen Teil mit 700 Stunden. Voraussetzungen Nachweis der gesundheitlichen Eignung und eines erfolgreichen Hauptschulabschlusses. Gegebenenfalls können Nachweise von Deutschkursen erforderlich sein. Ausbildungsdauer 1 Jahr. Fort- und Weiterbildung Mit dem erfolgreichen Abschluss der Altenpflegehelferausbildung werden die Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung zur/zum Altenpfleger/-in erfüllt.
Altenpfleger/-in Allgemein Altenpfleger sind sozialpflegerische Fachkräfte, die alten Menschen fachliche und menschliche Unterstützung gewähren und ihnen damit zu relativer Selbstständigkeit und Bewahrung ihrer Lebensqualität verhelfen. Tätigkeit Dazu gehört die fachlich richtige Beratung, Betreuung, Pflege und Begleitung verwirrter und psychisch kranker alter Menschen, die aktive Förderung zu eigenständiger und selbstbestimmter Lebensgestaltung alter Menschen in ihrer häuslichen Umgebung sowie die Mitwirkung bei Behandlung und Rehabilitation, die Erhaltung und Förderung sozialer Kontakte, die Gestaltung des Tagesablaufes, die Unterstützung in der Bewältigung seelischer und sozialer Probleme, und auch die Sterbebegleitung. Ausbildung Die Ausbildung findet im dualen System Schule – Betrieb statt. Unterrichtet wird in Altenpflegeschulen in den Fächern Psychologie des Alterns, Soziologie, Krankheitslehre und Arzneikunde, Neurologie und Psychiatrie, Berufskunde und Wohlfahrtspflege, Rechtskunde, Deutsch, Sozialkunde, Glaubens- und Lebensberufskunde, Gesprächsführung, Pflege des alten Menschen, Methodenlehre für die Altenpflege, Gestaltung und Beschäftigung, Gymnastik, Haushaltsführung, Diät und Nahrungszubereitung usw. Die praktische Ausbildung findet in einer stationären Pflegeeinrichtung und bei einem ambulanten Pflegedienst statt. Weitere Ausbildungsabschnitte, zB. in Krankenhäusern mit geriatrischem Schwerpunkt oder in geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen, sind möglich. Voraussetzungen Zur persönlichen Eignung gehören praktische Begabung, Bereitschaft zur Verantwortung und Teamarbeit sowie körperliche und seelische Gesundheit. Zugangsvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschule mit Ausbildung als Altenpflege- oder Krankenpflegehelfer/-in oder einer anderen Ausbildung. Für Quereinsteiger können Familienerziehungszeiten angerechnet werden. Tätigkeitsort Alten- und Pflegeheime, Altenwohnheime, Sozialstationen, gerontopsychiatrische Abteilungen, Krankenhaus, Tages- und Begegnungsstätten. Altenpfleger können sowohl in der stationären als auch in der ambulanten Altenhilfe tätig sein. Ausbildungsdauer Die Ausbildung dauert 3 Jahre und umfasst in der Schule 2.100 Stunden, in der Praxis 2.500 Stunden. Fort- und Weiterbildung Durch Fortbildung und Zusatzqualifikation bestehen attraktive Aufstiegsmöglichkeiten, zB. die Leitung einer Wohn- oder Pflegegruppe, die Stations- oder Abteilungsleitung, die Pflegedienst- oder Heimleitung, oder Lehrer für Altenpflege. Bewertung Da unsere Gesellschaft altert und die Menschen älter werden, sind die Berufsperspektiven in der Altenpflege sehr gut. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften steigt zunehmend. Hinweis Seit 2003 gibt es eine neue, erstmals bundeseinheitliche Ausbildung für den Beruf der Altenpfleger.
Änderungsschneider/-in Allgemein Änderungsschneider bessern Kleidung und andere Textilien aus. Tätigkeit Sie nehmen Kleidung, Stoffe, und Gardinen an und ändern diese nach den Wünschen der Auftraggeber. Stoffe werden zu Vorhängen genäht, Hosen eingesäumt, Reißverschlüsse erneuert und Risse ausgebessert. Durch Umnäharbeiten entstehen neue Kleider, Hosen, Kostüme. Schließlich wird die Kleidung oder das Textil gebügelt. Tätigkeitsort Änderungsschneider arbeiten in kleinen Handwerksbetrieben oder in Nähabteilungen von Kaufhäusern. Hinweis Dieser Ausbildungsberuf ermöglicht Schulabgängern mit schlechten Startchancen einen Ausbildungsberuf.
Anlagenmechaniker/-in Allgemein Anlagenmechaniker bauen und versorgen die verschiedensten Anlagen oder Teile davon, montieren sie, warten sie und halten sie in Stand. Tätigkeit Sie sind für die technische und elektronische, mediale und Energie- (zB. Gas) und Wasserversorgung und -entsorgung von Gebäuden, Fahrzeugen und Industrieanlagen zuständig. Das können Wohn- oder Krankenhäuser sein, Silos für die Nahrungsmittelindustrie oder Autos. Sie fertigen Bauteile wie Brücken, Schiffe, Stahlbauten, Pipelines, Kessel, Maschinen und andere Behälter und Vorrichtungen, die aus Stahl, Nichteisenmetallen und aus Gusswerkstoffen sind. Anhand von technischen Unterlagen und Plänen und unter Berücksichtigung des Materials sowie der gestellten Anforderungen suchen sie die erforderlichen Hilfsmittel aus und legen sorgfältig die Schweißfolge fest. Dann beginnt die Fertigung. Bleche werden zugeschnitten und durch Umformen, Stanzen und Bohren bearbeitet. Bauteile aus Stahl, Nichteisenmetallen und Gusswerkstoffen werden mit Hilfe der Schmelzschweißtechnik zu absoluter Dichtheit und hoher Festigkeit unlösbar verbunden. Zur Erstellung von Anlagen verwenden sie u.A. Röhren und Bleche verschiedenster Materialien, bearbeiten diese durch Biegen, Schweißen, Löten und Kleben, fügen lösbare und unlösbare Verbindungen zusammen. Zu Rohrleitungs- und Kanalsystemen werden Behälter, Pumpen, Armaturen, Regelorgane und desgleichen druckfest eingebaut. Bei der Montage werden die Teile ausgerichtet, angepasst und durch Nieten, Schweißen oder Schrauben zusammen gefügt. Schweißnähte werden mit speziellen Hämmern und Drahtbürsten nach behandelt oder mit Schleifmaschinen eben geschliffen. Dann folgt die erste Überprüfung auf Hitze- oder Druckbeständigkeit, Dichte und Festigkeit. Dabei wenden sie unterschiedliche Prüfmethoden oder besondere Prüfverfahren wie Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen an oder sie prüfen die Festigkeit mit einer Wasserdruckprobe. Zu guter Letzt werden die Anlagen in Betrieb genommen. Anschließend werden die Werkzeuge, Geräte und Anlagensysteme, Maschinen und Arbeitsmittel gepflegt und gewartet und deren Einsatzbereitschaft und Betriebssicherheit gewährleistet. Bei Instandsetzungsarbeiten suchen sie Fehler, prüfen Funktionen und messen Betriebswerte. Anlagenmechaniker haben bei ihrer meist selbstständigen Arbeit eine hohe Verantwortung für Mensch und Umwelt. Sie koordinieren ihre Arbeitsschritte mit anderen Stellen, so dass die Abläufe nicht stocken und Abgabetermine eingehalten werden können. Im Team besprechen sie regelmäßig Abläufe und Verbesserungsvorschläge. Ausbildung Zusätzlich zur fachlichen Ausbildung werden Kernqualifikationen erworben, die die Ausbildungsberufe in der Metallindustrie gemeinsam haben. Dazu gehören auch englische Fachbegriffe. Tätigkeitsort Sie sind bei den unterschiedlichsten Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie in den Werkhallen oder auf Montagebaustellen beschäftigt. Ausbildungsdauer 3 1/2 Jahre. Bewertung Wer Anlagenmechaniker/-in werden will, wird einen Beruf mit einem breit gefächerten Einsatzgebiet erlernen. Pate für den/die Anlagenmechaniker/-in standen Apparatebauer, Schweißer und Versorgungstechniker und noch ältere Berufe wie Schlosser, Installateure und Kupferschmiede. Hinweis Anlagenmechaniker tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei, zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung.
Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Allgemein In diesen 2003 neu geschaffenen Ausbildungsberuf fließen die bisherigen Berufe Gas- und Wasserinstallateur/-in und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/-in ein. Die Ausbildung entspricht weitgehend dem Beruf des/der Anlagenmechanikers/-in (siehe dort). Tätigkeit Die Neuordnung dieses Berufes wurde notwendig, weil sich der Schwerpunkt von der rein handwerklichen zur dienstleistungsorientierten Tätigkeit verlagert hat. Die Ausbildung erfolgt mehr und mehr kundenortientiert. Eine zunehmend wichtige Rolle spielt die Qualitätssicherung und die Optimierung der installierten Anlagen im Hinblick auf ökologisches und umweltfreundliches Wirtschaften. Es geht also nicht mehr nur um die Funktion der Anlagen, sondern um eine optimale Ausnutzung unter dem Aspekt des Energiesparens. Dafür werden elektronische Baugruppen, hydraulisch geregelte Armaturen und andere Komponenten aus Metall, Kunststoff, Zement hergestellt, installiert, in Betrieb genommen, gewartet und instand gesetzt. Es wird geschnitten, geschweißt, genietet, gelötet und geschraubt, gemessen und justiert und Kunden werden beraten. Zu den Anlagen gehören Feuerungseinrichtungen, Wasserbehandlungsanlagen, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Tanks, sanitäre Einrichtungen, Lüftungs- und Filteranlagen. Ausbildungsdauer Die normale Ausbildungszeit beträgt 3 1/2 Jahre. Fort- und Weiterbildung Nach dreijähriger Berufserfahrung kann der Meistertitel zum/zur Installateur/-in und Heizungsbauer/-in abgelegt werden. Bewertung Die besonders breite Einsatzmöglichkeit sichert den Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik einen gefragten Beruf mit soliden und erfolgreichen Zukunftsaussichten. Hinweis Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei, zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung.
Apothekenhelfer/-in Siehe Pharmazeutisch-kaufmännische(r) Angestellte(r)
Arbeitslose Firmengründer haben mehr Erfolg als gedacht; weitere Motive für Unternehmenserfolg in Notsituation entscheidend Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus haben größere Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg als bislang angenommen. Zwar sind reine Notgründungen, um nicht länger arbeitslos zu sein, weniger erfolgreich als andere. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) aufzeigen, gelingt der Firmenstart aber auch in diesem Fall, sofern neben der Notsituation weitere Motive wie die gewonnene Selbstständigkeit oder die Entdeckung einer Marktlücke vorliegen.  
Arzthelfer/-in Siehe Medizinische(r) Fachangestellte(r)
Asphaltbauer/-in Allgemein Seit Jahrtausenden wird der Baustoff Naturasphalt wegen seiner besonderen Eigenschaft in vielseitiger Weise verwendet. Mit ihm werden hochwertige Straßenbeläge hergestellt, er wird als Dichtungs-, Schutz- und Deckschicht oder als Bodenbelag verwendet. Tätigkeit Die Aufgaben der Asphaltbauer sind abhängig von den Anwendungsbereichen, Typ und Größe der Baustelle. Sie müssen fundierte Materialkenntnisse haben und die Arbeitstechniken beherrschen. Die in Asphaltmischanlagen hergestellten Mischungen werden mit modernen Maschinen verarbeitet. Hier sind die Asphaltbauer für das Bedienen und den sachgerechten Einsatz verantwortlich. Nur bei kleinen Flächen oder Reparaturarbeiten geschieht das noch in Handarbeit. Bei der Verarbeitung müssen sie das Verhalten des Bauwerks, die Verkehrsbelastung und die Witterungseinflüsse berücksichtigen. Im Hoch- und Industriebau gehören Wärme- und Schalldämmmaßnahmen sowie die farbliche Oberflächengestaltung zu ihren Aufgaben. Sie gehen mit Vermessungsgeräten um, bedienen Geräte und Maschinen und können Zeichnungen und Skizzen anfertigen und lesen. Tätigkeitsort Asphaltbauer sind auf wechselnden Baustellen tätig. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Assistent/-in an Bibliotheken Allgemein Ihr vielseitiges Aufgabengebiet ist abhängig von Art, Form und Aufgabenstellung der Bibliothek. Tätigkeit Als qualifizierte Mitarbeiter entlasten sie mit ihrer selbstständigen Tätigkeit die Diplom-Bibliothekare und gewährleisten damit ein sachgerechtes Dienstleistungsangebot der Bibliothek. Ihr Aufgabengebiet umfasst Bücher, Zeitschriften und Zeitungen und alle anderen in Bibliotheken vorhandenen elektronischen und Print-Medien. Zur Erledigung ihrer im Allgemeinen formalisierten praktischen Arbeit benötigen sie grundlegende Kenntnisse der Bibliotheksorganisation und -verwaltung. Beim Bestandsaufbau haben sie die verwaltungstechnischen Arbeiten der Beschaffung zu erledigen. Im Bereich der Bestandserschließung und Bestandsermittlung gehören das Katalogisieren einfacher Titel, das Herstellen der Katalogkarten und das Einordnen der Katalogzettel nach vorgegebenen Regeln zu ihren Aufgaben. Bücherbestand und Bücherbewegung werden im Computer mit spezieller Software erfasst. Im Benutzerdienst und Leihverkehr nehmen sie Anmeldungen auf und führen das Benutzerregister. Das Vorbestell- und Mahnwesen und die Ordnung der Regelbestände ist ebenfalls Teil ihrer Aufgabe. Außerdem helfen sie im Auskunftsdienst und bei der Öffentlichkeitsarbeit mit. Ausbildungsdauer 2 Jahre.
Assistent/-in für Informations- und Kommunikationstechnik Allgemein Diese Ausbildung wurde aufgrund der sich rasch wandelnden Anforderungen in der IuK-Branche geschaffen und richtet sich an alle, die gerne IT-Anwendungen entwickeln, programmieren, installieren und betreuen. Tätigkeit Assistenten für Informations- und Kommunikationstechnik (AIK) beschäftigen sich mit vernetzten Computersystemen. Sie erstellen eigene Internet-Anwendungen, programmieren in einer objektorientierten Sprache, installieren und verwalten Einzelplatzsysteme und Rechnernetzwerke und konfigurieren unterschiedliche Hardware. Sie arbeiten an Microcontroller-Projekten mit und beschäftigen sich mit Rechnerarchitekturen und Logikschaltungen. Ausbildung Die Ausbildung erfolgt praxisorientiert in d.h., alle erforderlichen Grundlagen und neuesten Aspekte werden an Hardware-Systemen geübt. Die schulische Ausbildung schließt mit dem Titel staatlich geprüfte(r) technische(r) Assistent/-in für Informations- und Kommunikationstechnik ab. Voraussetzungen Voraussetzung ist der Erwerb der Mittleren Reife oder ein anderer gleichwertiger Bildungsabschluss. Ausbildungsdauer 2-4 Jahre, je nach Zusatzqualifikation. Fort- und Weiterbildung Wer an einer Fachhochschule weiterstudieren möchte, kann durch freiwilligen Zusatzunterricht die Fachhochschulreife erwerben. Bewertung Der Beruf des AIK wird den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht, sodass gute Berufschancen bestehen.
Aufbereitungsmechaniker/-in Allgemein Wo Braunkohle gefördert wird, werden Aufbereitungsmechaniker gebraucht. Sie werden in den Fachrichtungen Naturstein, feuerfeste und keramische Stoffe, Sand und Kies, Steinkohle und Braunkohle ausgebildet. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Augenoptiker/-in Allgemein Augenoptiker sind sowohl präzise arbeitende Handwerker im wissenschaftlich-technischen Bereich als auch Dienstleister im Beraten und Verkaufen. Tätigkeit Ihre Aufgabe ist es, ihre Kunden mit gemindertem Sehvermögen in die Lage zu versetzen, allen Sehaufgaben nachkommen zu können. Das geschieht durch Anfertigung und Anpassung von Sehhilfen nach eigener Augenglasbestimmung oder nach Verordnung des Augenarztes. Sehhilfen sind Brillen, Kontaktlinsen und Vergrößerungsgläser. Spezielle High-Tech-Geräte helfen bei der sorgfältigen Arbeit. Augenoptiker beraten die Kunden bei der Auswahl von Brillenfassungen und -gläsern nach optischen, anatomischen und ästhetischen Gesichtspunkten. Außerdem geben sie Hilfestellung im Umgang mit Sehhilfen. In der Werkstatt fertigen sie unter Verwendung industrieller Halbfabrikate Brillen aller Art an. Sie bearbeiten die Brillengläser und passen diese in Brillenfassungen ein. Sie ändern Brillenfassungen und setzen Brillen in Stand. Bei optischen Geräten und Messinstrumenten beraten sie die Kunden beim Kauf, reparieren und justieren diese Geräte. Außerdem erledigen sie die anfallenden kaufmännischen Aufgaben. Tätigkeitsort Sie sind in Betrieben des Optikerhandwerks, aber auch bei Großfilialisten u.Ä. beschäftigt. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Ausbaufacharbeiter/-in Allgemein Ausbaufacharbeiter sind bei der Errichtung von Neubauten sowie bei der Sanierung und Modernisierung älterer Bauwerke tätig. Tätigkeit Je nach gewähltem Schwerpunkt unterscheiden sich auch die beruflichen Tätigkeiten der Ausbaufacharbeiter. Beim Schwerpunkt Zimmerarbeiten stellen sie Dachkonstruktionen für Decken her. Sie fertigen Verschalungen für Betonteile, erstellen Leichtbauwände, bauen Fertigteile und montieren sie. Bei dem Schwerpunkt Stuckateurarbeiten ist es ihre Aufgabe, Innen- und Außenputze, Sperr- und Dämmstoffe sowie Fugendichtungen anzubringen, Stuckarbeiten auszuführen und Bau- oder Fertigteile zu montieren. Beim Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten verlegen sie Fliesen und Platten auf Wände und Böden, verlegen Böden, verkleiden Treppen, dichten Fugen ab, arbeiten Sperr- und Dämmstoffe ein und bauen Fertigteile in Wand- und Bodenbeschläge ein. Bei dem Schwerpunkt Estricharbeiten stellen sie Mörtelmischungen für Estriche her, verarbeiten sie als Unterböden für unterschiedliche Beläge oder als Nutzboden. Sie verlegen Beläge aus Platten, Bahnen oder Laminaten, bauen Sperr- und Dämmstoffe und Fugendichtungen ein. Beim Schwerpunkt Isolierarbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutz haben sie mit Dämm- und Dichtungsmassen unterschiedlicher Materialien zu tun und verarbeiten diese als Isolierungen gegen Wärme, Kälte, Schall, Feuer und Feuchtigkeit. Sie montieren Bau- und Fertigteile mit dem Schwerpunkt Trockenbauarbeiten, setzen Fenster und Türen einschließlich der Verglasung ein, montieren Unter- und Deckenkonstruktionen und verarbeiten Dämmstoffe. Sie stellen Gerüste auf und bringen Wand- und Fassadenverkleidungen an. Beim Schwerpunkt Trockenbauarbeiten bereiten sie Untergründe vor und bringen Unterkonstruktionen an, verkleiden Flächen mit Trockenputz, stellen Montagewände her, setzen Gipswandbauplatten, stellen Deckenbekleidungen her und bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz ein. Bei ihrer Tätigkeit auf wechselnden Baustellen, die auch körperlichen Einsatz erfordern, verwenden die Ausbaufacharbeiter unterschiedliche Werkzeuge und Geräte und setzen zu ihrer Entlastung Baumaschinen ein. Tätigkeitsort Sie sind bei Baufirmen und auf wechselnden Baustellen tätig. Ausbildungsdauer Die Ausbildung als 1.Stufe im Rahmen der Stufenausbildung der Bauwirtschaft dauert 2 Jahre. Im 2. Ausbildungsjahr kann zwischen den o.g. Ausbildungsschwerpunkten gewählt werden.
Automatenfachmann/Automatenfachfrau Allgemein Automatenfachleute stellen Automaten auf und betreiben sie. Tätigkeit Die Grundausbildung ist mit der Ausbildung für Fachkräfte für Automatenservice identisch. Weitere Informationen siehe dort. Da die Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/Automatenfachfrau höher qualifiziert ist, erwerben Automatenfachleute zusätzlich weitere Qualifikationen im kaufmännischen und technischen Bereich wie Marketing, Personalwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnik. Tätigkeitsort In Unternehmen der Automatenwirtschaft. Ausbildungsdauer 3 Jahre Fort- und Weiterbildung
Automobilkaufmann/Automobilkauffrau Allgemein Automobilkaufleute wickeln kunden- und erfolgsorientiert den kaufmännischen Ablauf rund um das Auto ab. Tätigkeit Automobilkaufleute arbeiten in der Disposition, Beschaffung, im Vertrieb und im Kundendienst. Sie beobachten den Markt, kalkulieren Preise, sie vergleichen Angebote und Konditionen und sind an Marketingmaßnahmen beteiligt. Sie beraten und verkaufen und kennen sich in den Bereichen Finanzierung, Leasing, Versicherungen sowie Flottenmanagement aus. Außerdem haben sie mit Lagern und Bevorraten von Fahrzeugen, Teilen und Zubehör zu tun. Sie sind in verschiedenen Bereichen für Abrechnungen zuständig, zum Beispiel für Löhne und Provisionen und für die Rechnungen von Werkstätten. Ebenso gehört die Kontrolle von Wareneingang und Lieferpapieren sowie das Bearbeiten von Reklamationen zu ihren Aufgaben. Sie berücksichtigen Umweltschutzrichtlinien bei ihren Tätigkeiten. Voraussetzungen Begeisterung fürs Auto sollte in diesem neuen Ausbildungsberuf selbstverständlich sein - mindestens ebenso wichtig ist aber der Spaß am Umgang mit Menschen. Tätigkeitsort Automobilkaufleute arbeiten in Autohäusern, bei Automobilherstellern und -importeuren. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Automobilmechaniker/-in Siehe Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Automobilmechatroniker/-in Siehe Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Autoschlosser/-in Siehe Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Bäcker/-in Allgemein Die Aufgabe der Bäcker ist die Herstellung der unterschiedlichsten Brotsorten, verschiedener Arten von Kleingebäck wie Brötchen, Brezeln u.a. Backwaren. Sie stellen Snacks und Imbissspezialitäten, Kuchen, Torten sowie eine Vielzahl anderer Teigwaren her. Die Art der Backerzeugnisse richtet sich nach geschmacklichen und gesundheitsorientierten Aspekten und nach Kundenwünschen. Tätigkeit Zuerst wird geplant, wie das Produkt her gestellt wird. Dabei gilt es neben dem Rezept ernährungsphysiologische, ökonomische, kalkulatorische und umweltbezogene Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Dann werden unterschiedliche Teige wie Blätter-, Mürbe-, Hefe-, Sauer- und Lebkuchenteige nach besonderen Rezepturen her gestellt. Feine Backwaren werden auch aus Wiener Masse, Biskuit-, Sand- oder Makronenmasse zubereitet. Hierbei benötigen Bäcker umfangreiche Kenntnisse über die Eigenschaften und Verarbeitungsweisen der Rohstoffe und Zutaten. Sie verarbeiten die Teige und Massen in unterschiedlicher Weise. Sie bestimmen Backzeiten, überwachen den Backvorgang und bearbeiten fertig gebackene Erzeugnisse. Sie sind für das Lagern, das Tiefgefrieren und das Entfrosten von Halb- und Fertigprodukten verantwortlich. Die Produktion der Erzeugnisse wird durch den Einsatz von technischen Hilfsmitteln erleichtert und hat die körperliche Arbeit weit gehend abgelöst. Zu ihrer Tätigkeit gehört deshalb die sachgerechte Bedienung und Anwendung technischer und elektronischer Geräte und Maschinen und elektronisch gesteuerter Backöfen. Bäcker arbeiten oft im Team, aber auch selbstständig. Tätigkeitsort Sie sind überwiegend in Bäckereien, Großbäckereien und Herstellungsbetrieben von Backwaren beschäftigt. Ausbildungsdauer 3 Jahre. Hier wird ausgebildet Max Rischart’s Backhaus KG
Bandagist/-in Siehe Orthopädiemechaniker/-in und Bandagist/-in Abschluss
Bankkaufmann/Bankkauffrau Allgemein Im Mittelpunkt der Tätigkeit steht der Umgang und Handel mit Geld und Geldwerten. Je nach Aufgaben kann man zwischen dem kundenorientierten und dem bankinternen Bereich unterscheiden. Mit dem verstärkten Einsatz moderner Technologien hat sich auch die Tätigkeit der Bankkaufleute deutlich verändert. Tätigkeit Die Zunahme des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und die Konkurrenz unter den Bankinstituten haben im kundennahen Bereich dazu geführt, dass Kundenakquisition, Beratungs- und Verkaufstätigkeit im Vordergrund stehen. Dabei müssen Bankkaufleute Fachkenntnisse im Inlands- und Reisezahlungsverkehr und im Kreditgeschäft haben, sie kennen sich im Handel mit Geld, Devisen, Edelmetallen und Wertpapieren aus. Bei der Geld- und Kapitalanlage erklären sie den Kunden die Anlagemöglichkeiten und sprechen Empfehlungen aus. Auch das Auslandsgeschäft und sonstige Beratungs- und Vermittlungstätigkeiten gehören zu ihren Aufgaben. Im bankinternen Bereich sind sie in der Organisation, in Controlling, Rechnungswesen, in der Datenverarbeitung, dem Personalwesen und der Revision tätig. Als Kaufleute wissen sie ihre Produkte zu vermarkten und wenden Marketing-Instrumente an. Bei der Ausübung ihres Berufes spezialisieren sich Bankkaufleute meist auf bestimmte Bereiche. Voraussetzungen Zunehmend sind bei Bankkaufleuten Schlüsselqualifikationen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz gefragt. Ausbildungsdauer 3 Jahre. Aufstieg Nach Bestehen erfolgt die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe. Justizwachtmeister können eine Wachtmeisterei leiten. Der Aufstieg in die Laufbahn des mittleren Dienstes ist bei Eignung möglich.
Baugeräteführer/-in Allgemein Als ein Ausbildungsberuf in der Bauwirtschaft ist es ihre Aufgabe, Baugeräte und Baumaschinen zu führen und zu bedienen. Tätigkeit Hierbei kann es sich um Planierraupen, sonstige Erdbewegungsmaschinen, Bagger, Kräne, Baustoffmischanlagen u.A. handeln. Ihr Verantwortungsbereich umfasst auch den Transport zur Baustelle, den Aufbau der Maschinen und Geräte sowie das für den Einsatz erforderliche Einrichten und Umrüsten. Gegebenenfalls richten sie die Baustelle ein. Als Fachleute sind sie auch für den fachgerechten und wirtschaftlichen Einsatz der hochwertigen und technisch anspruchsvollen Maschinen zuständig. Dazu benötigen sie bautechnisches Grundwissen und Kenntnisse über die Baustoffe und deren Verarbeitungsverfahren. Zum Aufgabengebiet der Baugeräteführer gehört auch die Pflege, Wartung und die Durchführung kleinerer Reparaturen. Das bedeutet, dass sie Prüf- und Messgeräte anwenden, metalltechnische Be- und Verarbeitungsverfahren beherrschen und sich mit elektronischen, hydraulischen sowie pneumatischen Steuerungsverfahren auskennen. Ausbildung Zur Ausbildung, die in den Schwerpunkten Hochbau oder Straßen- und Tiefbau erfolgt, gehört auch der Erwerb des Führerscheins Klasse 3. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Baustoffprüfer/-in Allgemein Ihre Aufgabe ist es, Baustoffe auf ihre Qualität und Eignung zu prüfen sowie Boden und Baugrund auf ihre Verwendungsmöglichkeiten zu untersuchen. Tätigkeit Hierzu führen Sie chemische Untersuchungen und Bestimmungen durch und nehmen physikalische Messungen vor. Die erzielten Ergebnisse sollen es ermöglichen, dass die Baustoffe für ein Bauwerk geeignet, umweltverträglich, wirtschaftlich und qualitativ hochwertig sind. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Vorbereitung durch Entnahme von Proben und deren Aufbereitung bzw. Behandlung im Labor. Gegebenenfalls müssen sie Prüfkörper auch selbst herstellen. Zuerst planen sie die Mess- und Versuchsanordnung, führen die Messungen bzw. Versuche durch und zeichnen die Prüfergebnisse auf. Die Daten werden elektronisch dokumentiert und mit Hilfe spezieller Software übersichtlich dargestellt, mit anderen Untersuchungen verglichen und ausgewertet. Sowohl in der Ausbildung als auch in der Praxis liegt der Schwerpunkt auf den Fachgebieten Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik und Asphalttechnik. Baustoffprüfer arbeiten sowohl im Team als auch selbstständig. Tätigkeitsort Baustoffprüfer arbeiten in Forschungslabors, Materialprüfanstalten, Fertigungsbetrieben sowie auf Baustellen. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Bauten- und Objektbeschichter/-in Siehe Maler/-in und Lackierer/-in
Bauwerksabdichter/-in Allgemein Der Schutz von Gebäuden vor Feuchtigkeitseinwirkungen ist eine wichtige Aufgabe bei der Herstellung von Bauwerken. Tätigkeit Dieses Arbeitsgebiet ist das Tätigkeitsfeld der Bauwerksabdichter. Sie beschäftigen sich mit der Herstellung von Bauwerksabdichtungen der verschiedensten Art. Ein für den Laien besonders bekanntes Beispiel für Bauwerksabdichtung ist die Flachdachabdichtung. Bei ihrer Tätigkeit verwenden die Bauwerksabdichter verschiedene Materialien, hauptsächlich Abdichtungsbahnen auf Bitumen- oder Kunststoffbasis sowie Stoffe für die Wärmedämmung. Dazu müssen sie die verwendeten Werk- und Hilfsstoffe kennen lernen, insbesondere ihre Eigenschaften und ihr Verhalten unter den unterschiedlichen Einsatzbedingungen. Sie haben verschiedenen Arbeitsgeräte, Aufbereitungsvorrichtungen und sonstige Einrichtungen zu bedienen. Außerdem können sie Bauzeichnungen lesen und über ihre Tätigkeit entsprechende Berichte anfertigen. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Bauzeichner/-in Allgemein Die Bauzeichnung ist Grundlage eines Bauprojekts und das Arbeitsfeld der Bauzeichner. Tätigkeit Mit ihrer Tätigkeit ermöglichen sie, dass die Vorstellungen und Ideen der Architekten in Form eines Entwurfs in maßstabsgerechte Zeichnungen und Pläne umgesetzt werden, wobei sie auf die bestehenden Bauvorschriften und Normen achten müssen. Die entsprechenden Zeichnungen werden für die Bauplanung, -genehmigung und -ausführung benötigt. Dabei führen sie die erforderlichen Berechnungen durch und stellen die Materiallisten auf. Unter der Verantwortung des Bauleiters können sie auch auf der Baustelle beratende oder überwachende Funktionen ausüben und bei der Vermessung mitwirken. Bauzeichner üben ihre Tätigkeit in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten aus. Sie sind auch für die Aufbewahrung der Zeichnungen und Pläne verantwortlich. Heute verrichten Bauzeichner ihre Arbeit hauptsächlich mit Hilfe des Computers. Dabei wenden sie spezielle Informations- und Kommunikationstechniken und die CAD-Software an. Ab dem 3. Ausbildungsjahr wird in einem der Schwerpunkte Hochbau einschließlich raumbildender Ausbau, Ingenieurbau oder Tief-, Straßen- und Landschaftsbau ausgebildet. Tätigkeitsort Bauzeichner sind in Ingenieur- und Architekturbüros, bei Bauträgern, in der Industrie und im öffentlichen Dienst beschäftigt. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Beamter/Beamtin einfacher Justizdienst – Justizwachtmeister/-in Allgemein Justizwachtmeister halten Ruhe, Ordnung und Sicherheit in und außerhalb des Gerichtssaales aufrecht. Sie helfen dem Publikum mit Auskünften und nehmen unterschiedliche Tätigkeiten wahr wie zB. den Postein- und -ausgang. Während ihrer praktischer Ausbildung werden sie mit waffenlosem Kampf und Erster Hilfe vertraut gemacht. Die theoretische Ausbildung gliedert sich in einen begleitenden Unterricht und in einen Fachlehrgang an der jeweiligen Landesjustizschule. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung ist der Hauptschulabschluss sowie die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen (zB. EU-Mitglied). Ausbildungsdauer Der sog. Vorbereitungsdienst beträgt 18 Monate.
Beamter/Beamtin gehobener Justizdienst – Rechtspfleger/-in Allgemein Sie nehmen bei Gerichten und bei Staatsanwaltschaften verantwortungsvolle Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich wahr. Entscheidungen werden in sachlicher Unabhängigkeit nur auf der Grundlage des Gesetzes getroffen. Tätigkeit Rechtspfleger vollstrecken Freiheits- und Geldstrafen, erlassen Mahnbescheide und Vollstreckungstitel oder führen Zwangsversteigerungen von Grundstücken durch. Sie sind mit Konkursverfahren beschäftigt, behandeln Grundbuchsachen und sind für Nachlassangelegenheiten wie Erbauseinandersetzungen u.Ä. zuständig. Bei Vormundschafts- und Familiengerichten erledigen sie Vormundschaftsangelegenheiten, befassen sich mit Pflegschaften und den damit zusammen hängenden Vermögensverwaltungen. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung ist die Fachhochschul- oder Hochschulreife, ein Höchstalter von 25 Jahren und die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen. Tätigkeitsort Im Bereich der Justizverwaltung sind sie zB. als Geschäftsleiter oder Gruppenleiter eingesetzt und für die nichtrichterlichen Bediensteten verantwortlich. Ausbildungsdauer Die Ausbildung an einer Fachhochschule dauert 3 Jahre, ist gegliedert in ein fachtheoretisches Studium und eine praxisbezogene Fachausbildung und endet mit der Verleihung des Diplomgrades Diplom-Rechtspfleger (FH). Aufstieg Bei Eignung ist ein Aufstieg in den höheren Dienst möglich.
Beamter/Beamtin gehobener nichttechnischer Dienst Allgemein Sie sind in den Behörden des Bundes, der Länder und der Gemeinden beschäftigt. Tätigkeit In der Regel sind sie als Sachbearbeiter eingesetzt. In dieser Funktion ist es ihre Aufgabe, im Rahmen eines Sachgebiets eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen oder vorzubereiten. Dabei können ihnen auch Mitarbeiter unterstellt sein, die sie anleiten müssen. Bei der Erledigung ihrer Arbeit wenden sie Rechtsgrundlagen wie Gesetze und Verordnungen an und legen sie entsprechend aus. Der einzelne Tätigkeitsbereich ist abhängig von der fachlichen Aufgabenstellung der Verwaltung. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzungen sind Fachhochschulreife oder Abitur und die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen. Ausbildungsdauer Die theoretische Ausbildung wird an den entsprechenden Fachbereichen der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung des Bundes oder der Länder durchgeführt. Der praktische Teil wird in den jeweiligen Behörden absolviert. Die Ausbildung, je zur Hälfte Theorie und Praxis, dauert insgesamt 3 Jahre, vereinzelt zB. bei der Kommunalverwaltung auch 4 Jahre.
Beamter/Beamtin gehobener Polizeivollzugsdienst Allgemein Die Aufgaben sind die qualifizierte Sachbearbeitung bei der Schutz- und Kriminalpolizei, und Führungsfunktionen. Tätigkeit Beamte im gehobenen Polizeivollzugsdienst sorgen für die Sicherheit der ganzen Gesellschaft und des einzelnen Bürgers. Ausbildung Das dreistufig gegliederte Studium beginnt mit dem Polizeikommissaranwärter und führt zum Polizeikommissar. Es gliedert sich in ein insgesamt 18-monatiges Fachstudium an einer Beamtenfachhochschule und in gleichfalls insgesamt 18-monatige praktische Ausbildungsabschnitte. Das Studium schließt mit einer Anstellungsprüfung ab, die den akademischen Grad „Diplomverwaltungswirt/in – FH“ und die Befähigung für die Ernennung zum/zur Polizeikommissar/in im Beamtenverhältnis auf Probe vermittelt. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife oder die unbeschränkte Fachhochschulreife, eine gute Gesundheit und die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen. Tätigkeitsort Eingesetzt werden Beamte gehobener Polizeivollzugsdienst bei der Bereitschaftspolizei, der Wasserschutz- und Schutzpolizei, der Verkehrs- und Kriminalpolizei und in Spezialeinheiten. Sie führen größere Einheiten, leiten die Ausbildung von Beamten als Fachlehrer oder werden als Dienststellen- bzw. Kommissariatsleiter/innen eingesetzt. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Beamter/Beamtin mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst – Brandmeister/-in Allgemein Sie arbeiten bei der Bundeswehrverwaltung und werden in unterschiedlichen Fachgebieten eingesetzt. Grundsätzlich ist es ihre Aufgabe, Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen zu befreien sowie Natur und Güter vor Beschädigung zu schützen. Tätigkeit Sie bekämpfen Brände auf Schiffen, in Flugzeugen, in Kasernen und in Munitionslagern, aber auch Wald- und Gebäudebrände. Ebenso sind sie im Katastrophenschutz tätig. Dabei leisten sie technische Hilfe, organisieren und planen Einsätze. Bei der Ausübung ihrer Tätigkeit bedienen sie sich hoch ausgerüsteter Feuerlöschfahrzeuge und Geräte, die sie ebenfalls warten und in Stand setzen. Ein zweiter wichtiger Tätigkeitsbereich ist der vorbeugende Brandschutz. Außerdem fallen entsprechende Verwaltungstätigkeiten an. Ausbildung Die erforderlichen Kenntnisse werden in praktischer Ausbildung bei verschiedenen Dienststellen der Wehrverwaltung und im ausbildungsbegleitenden fachtheoretischen Unterricht und in Vollzeitlehrgängen an den Bundeswehrverwaltungsschulen und anderen Einrichtungen vermittelt. Voraussetzungen ist der Hauptschulabschluss und eine förderliche handwerkliche abgeschlossene Berufsausbildung, die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen und gesundheitliche Eignung. Tätigkeitsort Beamte des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes können im In- und Ausland eingesetzt werden. Sie arbeiten auf Flugplätzen, in Untertage-Anlagen, auf Schiffen und Werften, in Depots und sind in der Bundeswehrverwaltung, bei den Streitkräften, im Bereich der Rüstung und grundsätzlich in allen Anlagen stationiert, in denen eine besondere Brand- oder Explosionsgefahr auftreten kann und die für die Landesverteidigung von besonderer Bedeutung sind. Ausbildungsdauer Der Vorbereitungsdienst dauert 18 Monate.
Beamter/Beamtin mittlerer Justizdienst Allgemein Sie werden bei den Justizbehörden der einzelnen Bundesländer ausgebildet. Tätigkeit Bei Gerichten und Staatsanwaltschaften arbeiten sie als Urkundsbeamte. Bei Gerichtsverhandlungen sind sie vor allem in Strafverfahren als Protokollführer tätig. Als Verwalter einer Geschäftsstelle sind sie als Mitarbeiter eines Richters, Staatsanwalts oder Rechtspflegers für alle Vorgänge und für den ordnungsgemäßen Geschäftsgang mitverantwortlich. Weitere Aufgaben sind die Berechnung der Gerichtskosten, die Durchführung buchhalterischer Tätigkeiten und die Verwaltung der Kasse oder der Zahlstelle. Außerdem sind sie mit weiteren Verwaltungstätigkeiten und Sekretariatsarbeiten betraut. Auch die Entgegennahme von Bürgeranträgen gehört dazu. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung ist die Mittlere Reife oder der qualifizierende Hauptschulabschluss, die Erfüllung beamten
Beamter/Beamtin mittlerer nichttechnischer Dienst Allgemein Sie werden bei den Behörden des Bundes, der Länder und der Gemeinden ausgebildet. Das können die unterschiedlichsten Ämter, Ministerien, Gemeindeorgane oder Körperschaften sein. Tätigkeit Ihr Tätigkeitsbereich wird bestimmt von der fachlichen Dienstleistungsaufgabe und dem Ansatz, zB. in der allgemeinen Verwaltung oder der Fachverwaltung. Im Allgemeinen ist es ihre Aufgabe, innerhalb eines Sachgebiets den Sachbearbeitern zuzuarbeiten. Sie bereiten Entscheidungen vor, fertigen Bescheide aus, prüfen Anträge und führen Akten, Karteienoder Dateien. Zu ihren Aufgaben gehört die Kontrolle von Belegen, das Berechnen und Festsetzen von Beträgen, das Erteilen von schriftlichen und persönlichen Auskünften u.A. Ausbildung Die hierbei erforderlichen Kenntnisse auf dem jeweiligen Rechtsgebiet werden im Rahmen der Ausbildung im ausbildungsbegleitenden fachtheoretischen Unterricht, in ergänzender Arbeitsgemeinschaft und in Vollzeitlehrgängen an den Verwaltungsschulen vermittelt. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung ist in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss und die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen. Über ein sogenanntes Dienstanfängerjahr können in einigen Bereichen auch gute Hauptschüler zugelassen werden. Ausbildungsdauer Der Vorbereitungsdienst dauert 2 Jahre.
Beamter/Beamtin mittlerer nichttechnischer Verwaltungsdienst Allgemein Sie arbeiten bei der Bundeswehrverwaltung und werden in unterschiedlichsten Fachgebieten eingesetzt. Grundsätzlich ist es ihre Aufgabe, für die Bedarfsdeckung der Streitkräfte zu sorgen. Tätigkeit Ihr Tätigkeitsbereich wird bestimmt von der fachlichen Dienstleistungsaufgabe und dem Einsatz. Sie arbeiten im Personal-, Haushalts-, Gebührnis-, Unterkunfts-, Beschaffungs- und Wehrersatzwesen, teilweise im Bekleidungs- und Verpflegungswesen. Sie erproben und beschaffen Ausrüstungen und Geräte. Dazu gehört auch die Vergabe von Aufträgen an Industrie, Handel und Gewerbe. Sie mustern Wehrpflichtige, berufen sie ein und stellen Unterkünfte bereit. Im Versorgungsbereich kümmern sie sich beispielsweise um die Haustechnik und Entsorgung oder die Verpflegung und Bekleidung. Schließlich sorgen sie für das Wohlbefinden der Soldaten. Ausbildung Die erforderlichen Kenntnisse werden in praktischer Ausbildung bei verschiedenen Dienststellen der Wehrverwaltung und im ausbildungsbegleitenden fachtheoretischen Unterricht und in Vollzeitlehrgängen an den Bundeswehrverwaltungsschulen vermittelt. Voraussetzungen ist in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss und die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen. Tätigkeitsort Beamte des mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienstes können im In- und Ausland eingesetzt werden. Sie arbeiten in verschiedenen Dienststellen, zum Beispiel in der Wehrbereichsverwaltung, bei Standortverwaltungen, in Kreiswehrersatzämtern oder in Truppenverwaltungen. Ausbildungsdauer Der Vorbereitungsdienst dauert 2 Jahre.
Beamter/Beamtin mittlerer Polizeivollzugsdienst Allgemein Ihre Hauptaufgabe ist es, für die Sicherheit der ganzen Gesellschaft und des einzelnen Bürgers einzustehen. Tätigkeit Beamte im mittleren Polizeivollzugsdienst bekämpfen die Kriminalität, klären Straftaten auf und fahnden nach Straftätern, leiten Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und nehmen Unfälle auf. Ferner sichern sie Beweise und Spuren, nehmen Umweltschutzaufgaben war, schützen bei Veranstaltungen und Demonstrationen die Bürger. Die Spezialisierungsmöglichkeiten sind vielfältig. Beamte des mittleren Polizeivollzugsdienstes werden eingesetzt bei der Schutz-, Verkehrs-, Bereitschafts- oder Wasserschutzpolizei und in Spezialeinheiten. Ausbildung Die dreistufige Ausbildung beginnt mit dem Polizeimeisteranwärter und führt über den Polizeioberwachtmeister zum Polizeimeister. Die Lehrinhalte umfassen sowohl eine theoretische (Rechtslehre, Politische Bildung, Kommunikation, Führungs- und Einsatzlehre u.A.) als auch eine praktische (Sport, Selbstverteidigung, dreimonatiges Berufspraktikum u.A.) Ausbildung. Nach Beendigung der Ausbildung erfolgt die Beförderung zum/zur Polizeimeister/in. Voraussetzungen Erwartet werden von ihnen charakterliche Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Gerechtigkeitssinn, nervliche Belastbarkeit, die Bereitschaft zum Gespräch und besonnenes Handeln. Zugangsvoraussetzung ist der mittlere Bildungsabschluss oder ein qualifizierender Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, körperliche und geistige Fitness und die Erfüllung beamtenrechtlicher Bedingungen. Ausbildungsdauer 30 Monate (2 1/2 Jahre). Fort- und Weiterbildung Bei Eignung und Weiterbildung an einer Fachhochschule steht ihnen der Weg zum Aufstieg in die gehobene Laufbahn offen (Einheitslaufbahn).
Bekleidungsfertiger/-in Siehe Modenäher/-in
Bekleidungsnäher/-in Siehe Modenäher/-in
Bekleidungsschneider/-in Siehe Modeschneider/-in
Bergmechaniker/-in Siehe Bergbautechnologe/-technologin
Bergvermessungstechniker/-in Siehe Vermessungstechniker/-in
Berufskraftfahrer/-in Allgemein Auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen führen sie ihre Tätigkeit selbstständig durch. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit in Zusammenarbeit mit den Kunden und den vor- und nachgelagerten Bereichen der Transport- und Logistikkette. Tätigkeit Ihre wichtigste Aufgabe ist die SIcherheit der Beförderung von Personen und des Tranports von Gütern, wobei auch Aspekte des Umweltschutzes zu beachten sind. Sie sind für die Entgegennahme, vorschriftsmäßige Sicherung und Auslieferung der Güter zuständig und für die Frachtpapiere und eine wirtschaftliche Tourenplanung verantwortlich. Im Personenverkehr überwachen sie das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste, nehmen das Gepäck an und verstauen es sicher und vorschriftsmäßig. Technische Kenntnisse benötigen sie bei der Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge, sowie bei der Beseitigung kleiner Störungen. Außerdem sind sie für die Beachtung der internationalen Rechts- und Sozialvortschriften verantwortlich. Sie ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, sowie zum Umweltschutz. Sie sind auch für qualitätssichernde Maßnahmen zuständig, dokumentieren ihre Leistungen und führen selbstständig Abrechnungen durch. Bei Unfällen und anderen unvorhergesehenen Zwischenfällen verstehen sie es, sich stets situationsgerecht zu verhalten. Dazu gehören auch Erste-Hilfe-Leistungen und das Absichern von Unfall- und Gefahrenstellen. Tätigkeitsort Sie sind überwiegend bei Speditionen, in der Logistik, der Entsorgung, im Personenreiseverkehr und im öffentlichen Personennahverkehr tätig. Ausbildungsdauer 3 Jahre. Hinweis Neu: Die bisher getrennten, jeweils zweijährigen Ausbildungsgänge in den Fachrichtungen Güterverkehr und Personenverkehr sind seit dem 01.August 2001 im dem Ausbildungsberuf Berufskraftfahrer/-in zusammengefasst. Wo wird ausgebildet Verschiedene Angebote unter www.hallo-zukunft.info
Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut/-in Allgemein Dieser Sozialberuf qualifiziert zum täglichen Umgang mit geistig und körperlich Behinderten und chronisch oder akut Kranken. Diese müssen täglich beschäftigt und gefördert werden. Ziel ist es, sie beruflich und sozial (wieder-)einzugliedern. Tätigkeit Dazu erstellen die Therapeuten eine individuelle ergotherapeutische Diagnostik und den daraus resultierenden Therapieplan. Sie führen Einzel- und Gruppenbehandlungen durch und entwickeln entsprechende Hilfsmittel, die zB. das Essen oder einen bestimmten Beschäftigungsablauf ermöglichen. Um die Entwicklung des Patienten zu dokumentieren, werden Berichte verfasst oder Gutachten angefertigt. Ausbildung Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten werden in Berufsfachschulen ausgebildet. Die Ausbildung gliedert sich in vier Themenbereiche: Zur Medizin gehören Fächer wie Biologie, Anatomie, Physiologie, Gesundheitslehre, Arbeitsmedizin, Allgemeine und Spezielle Krankheitslehre. Die Sozialwissenschaft beinhaltet die Fächer Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sonderpädagogik. Allgemeines Grundwissen in Berufs-, Staats- und Gesetzeskunde, in Bewegungserziehung, Spiel und musischer Gestaltung, Sprache und Schrifttum, Grundlagen der Arbeitstherapie und Einführung in die Arbeitswelt und Hilfen zur Bewältigung von täglichen Verrichtungen sind Fächer des dritten Bereiches. Im Bereich handwerklich-gestalterische Techniken werden Bildnerisches Gestalten, Planung von Arbeitsvorgängen, Technisches Zeichnen und Lesen von Werksplänen und das Arbeiten mit verschiedenen Materialien (Holz, Metall, Ton, Pappe, Leder etc.) gelehrt. Die Ausbildung beinhaltet zwei Drittel Theorie und ein Drittel Praxis. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung ist die Mittlere Reife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ausbildungsdauer 3 Jahre. Fort- und Weiterbildung Nach der Ausbildung gibt es verschiedene Spezialisierungs- bzw. Aufstiegsmöglichkeiten.
Beton- und Stahlbetonbauer/-in Allgemein Beton- und Stahlbetonbauer sind Spezialisten in der Herstellung und im Umgang mit dem gestaltungsfähigen Baustoff Beton. Beton- und Stahlbetonbauer gehören zu den Hochbauspezialisten. Tätigkeit Beton- und Stahlbetonbauer sind in allen Bereichen des Ingenieur-, Hoch- und Tiefbaus. Das können Industriehallen, Treppen, Geschossdecken, Fernsehtürme und vor allem weitgespannte freitragende Konstruktionen wie Brücken sein mit unterschiedlicher Form, Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Betons. Die Tätigkeit beginnt mit der Herstellung der Schalungsgerüste und der umhüllenden Schale, in die der Beton gegossen wird. Da hierbei überwiegend mit Holz, aber auch mit Stahl, Kunststoff und Stein gearbeitet wird, kennen Beton- und Stahlbetonbauer die Regeln der Holzverbindungen. Um eine hohe Tragfähigkeit zu erzielen, wird zur Verstärkung mit Rundstählen eine Bewehrung in die Verschalung eingebaut. Die Vorbereitung, das Herstellen und Verlegen der Betonstahlbewehrung aufgrund der Bewehrungs- und Verlegepläne ist ebenso ihre Aufgabe wie die Herstellung des Betons, seine Verarbeitung und Nachbehandlung. Später müssen die Betonbauten auf Schäden kontrolliert und in Stand gehalten werden. Beton- und Stahlbetonbauer haben zudem ein erweitertes Aufgabenfeld: Sie stellen Außen- und Innenwände her, bauen Dämmstoffe ein, verlegen Fliesen und Platten und heben Baugruben und Gräben von Hand aus. Ausbildung Die Ausbildung findet in Betrieb, Berufsschule und überbetrieblichen Ausbildungsstätten statt. Ausbildungsdauer Die als 2. Stufe der Stufenausbildung durchgeführte Ausbildung dauert 3 Jahre. Hinweis Wegen der anstrengenden körperlichen Arbeit war dieser Beruf lange nur für männliche Bewerber zugelassen. Längst nehmen Maschinen und Hebewerkzeuge den größten Teil der schweren körperlichen Arbeit ab. Bewerberinnen, deren körperliche Konstitution es erlaubt, können sich nun auch in diesem harten und bestbezahlten Beruf austoben.
Betonfertigteilbauer/-in Allgemein Zu ihren Tätigkeiten gehört das Fertigen von Betonerzeugnissen. Das können Beton- und Stahlbetonfertigteile sein wie Stützen, Deckenträger, Wandbauelemente, ganze Wände oder auch Fertiggaragen. Häufig baut er diese Teile auch am Verwendungsort ein. Tätigkeit Als Betonwaren stellen sie Gehwegplatten, Bordsteine, Hohlblock- und andere Formsteine her. Bei Betonwerksteinen zB. für Treppenstufen, Gesimssteine, Fassadenverkleidungen u.A. werden nach Aushärtung die Oberflächen unter Verwendung unterschiedlicher Arbeitstechniken wie Schleifen, Auswaschen, Sandstrahlen, Absäuren, Polieren, Versiegeln u.A. bearbeitet und behandelt. Um die erforderliche Qualität des Endproduktes zu erhalten bzw. zu gewährleisten, müsssen Betonfertigteilbauer die Ausgangsmaterialien überprüfen und auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Betonmischung achten. Sie fertigen Bewehrungen und bauen sie ein und stellen Formen und Schalungen her. Dazui müssen sie Skizzen und Zeichnungen anfertigen und lesen können. Die Produktion wird heute weit gehend durch mechanische oder automatisierte Maschinen unterstützt. Hierbei ist Aufgabe der Betonfertigteilbauer, hydraulische Pressen, Fräsen, Stampfwerke, Schleifmaschinen, Transporteinrichtungen u.Ä. zu bedienen und zu überwachen. Zuletzt kann es noch ihre Aufgabe sein, die gefertigten Teile auf der Baustelle vor Ort zu montieren. Im letzten Jahr der Ausbildung kann zwischen den Schwerpunkten Betonstein und Terrazzo oder Betonfertigteilbau gewählt werden. Die Terrazzoherstellung wird nicht wie die anderen Erzeugnisse in Fertigungsbetrieben, sondern ortsgebunden auf der Baustelle durchgeführt. Dabei wird der Belag fugenlos auf die Unterkonstruktion aufgebracht, bearbeitet und nachbehandelt. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Betonstein- und Terrazzohersteller/-in Siehe Betonfertigteilbauer/-in
Biologielaborant/-in Allgemein Das Aufgabengebiet der Biologielaboranten liegt im Bereich der biologischen und medizinischen Forschung. Tätigkeit Die Biologielaboranten arbeiten dort, wo Untersuchungsergebnisse für die wissenschaftliche Arbeit benötigt werden. Dabei untersuchen sie Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Sie unterstützen Naturwissenschaftler bei der Durchführung und Auswertung naturwissenschaftlich-technischer Tests. In mikrobiologischen/bakteriologischen Labors züchten und prüfen sie Bakterien, Viren und Pilze. In botanischen Laboratorien befassen sie sich mit der Pflanzenzüchtung und dem Pflanzenschutz. Im Bereich der zoologischen und tierexperimentellen Forschung werden Testreihen an Tieren erstellt und ausgewertet, in weiteren Laboratorien wird mit Zellen und Geweben experimentiert. Aufgabe der Biologielaboranten ist es, Versuche oder Versuchsreihen vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten. Dazu müssen sie mit modernen Mess- und Experimentiereinrichtungen umgehen können. Notwendig ist auch Flexibilität hinsichtlich der sich ständig verändernden Anforderungen in den Bereichen Biotechnlogie, Gentechnik und Informatik. Ausbildung Die Ausbildung besteht aus gemeinsamen Qualifikationen für die Berufe Biologielaborant/-in, Chemielaborant/-in und Lacklaborant/-in, berufsspezifischen Pflichtqualifikationseinheiten sowie 6 Wahlqualifikationseinheiten. Tätigkeitsort Biologielaboranten sind überwiegend in Untersuchungs-, Kontroll- und Forschungslaboratorien beschäftigt. Ausbildungsdauer 3 1/2 Jahre.
Bodenleger/-in Allgemein Bodenleger verlegen Böden aus Kunststoff, Teppich oder Holz und setzen alte Böden in Stand. Tätigkeit Zuerst wird der zu belegende Boden inspiziert und die Maßnahme geplant. Dann muss der Untergrund aufbereitet werden. Um den Bodenbelag zu verlegen, muss dieser zurecht geschnitten werden. Dafür wählen Bodenleger die passenden Geräte aus. Nach dem Verlegen werden Profile her gestellt und angebracht. Schließlich wird das Ergebnis gemessen und bewertet. Später wird der Bodenbelag immer wieder in Stand gesetzt. Die Bodenbeläge sind aus unterschiedlichen Materialien: Es können Teppiche und andere textile Materialien verlegt werden oder PVC- Kunststoffe, andere Schichtwerkstoffe und Parkett. Bodenleger arbeiten selbstständig oder im Team. Oft müssen sie ihre Arbeit mit anderen Handwerkern abstimmen. Tätigkeitsort Sie arbeiten selbstständig oder bei Handwerksbetrieben und werden in Gebäuden und auf freien Flächen eingesetzt. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
Bootsbauer/-in Allgemein Ihre Tätigkeit umfasst den Bau und die Herstellung von Booten, deren Instandsetzung und Wartung. Zum einen können dies Sportboote, Kajaks, Segel- und Motorboote oder Segel- und Motoryachten, zum anderen aber auch Nutzboote wie zB. Angelboote, Fischerboote, Rettungsboote, Barkassen und Arbeitsboote sein. Tätigkeit Da die Boote sowohl aus Holz als auch aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff hergestellt sein können, müssen Bootsbauer die Be- und Verarbeitung dieser Werkstoffe beherrschen und deren Eigenschaften kennen. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Herstellung des Bootsrumpfes, sondern auch der Ausbau des Bootes. Sie bauen die Kajüten und die Deckshäuser, stellen Bootsteile wie Masten und Spieren her und fertigen das entsprechende Bootszubehör wie Paddel und Riemen. Außerdem übernehmen sie den Einbau der Antriebsmaschinen, Wellen u.Ä. Um die Aufrisse, Schablonen und Spantenpläne entsprechend dem Bauplan anzufertigen und die erforderlichen Platten und Teile zuzuschneiden, müssen sie technische Zeichnungen lesen und anfertigen können. Bei Kunststoffbooten müssen sie die Negativform für die Glasfasermatten und den Flüssigkunststoff herstellen. Montage- und Reparaturarbeiten werden von ihnen häufig auch an Bord durchgeführt. Schließlich sind sie auch für die ordnungsgemäße Lagerung und den Transport der Boote zuständig. Tätigkeitsort Bootsbauer sind im Allgemeinen in Bootswerften, die sich meist auf die Herstellung bestimmter Bootsarten spezialisiert haben, beschäftigt. Ausbildungsdauer 3 1/2 Jahre.
Brandmeister/-in Siehe Beamter/Beamtin mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst – Brandmeister/-in

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