Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut/-inAllgemein Dieser Sozialberuf qualifiziert zum täglichen Umgang mit geistig und körperlich Behinderten und chronisch oder akut Kranken. Diese müssen täglich beschäftigt und gefördert werden. Ziel ist es, sie beruflich und sozial (wieder-)einzugliedern. Tätigkeit Dazu erstellen die Therapeuten eine individuelle ergotherapeutische Diagnostik und den daraus resultierenden Therapieplan. Sie führen Einzel- und Gruppenbehandlungen durch und entwickeln entsprechende Hilfsmittel, die zB. das Essen oder einen bestimmten Beschäftigungsablauf ermöglichen. Um die Entwicklung des Patienten zu dokumentieren, werden Berichte verfasst oder Gutachten angefertigt. Ausbildung Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten werden in Berufsfachschulen ausgebildet. Die Ausbildung gliedert sich in vier Themenbereiche: Zur Medizin gehören Fächer wie Biologie, Anatomie, Physiologie, Gesundheitslehre, Arbeitsmedizin, Allgemeine und Spezielle Krankheitslehre. Die Sozialwissenschaft beinhaltet die Fächer Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sonderpädagogik. Allgemeines Grundwissen in Berufs-, Staats- und Gesetzeskunde, in Bewegungserziehung, Spiel und musischer Gestaltung, Sprache und Schrifttum, Grundlagen der Arbeitstherapie und Einführung in die Arbeitswelt und Hilfen zur Bewältigung von täglichen Verrichtungen sind Fächer des dritten Bereiches. Im Bereich handwerklich-gestalterische Techniken werden Bildnerisches Gestalten, Planung von Arbeitsvorgängen, Technisches Zeichnen und Lesen von Werksplänen und das Arbeiten mit verschiedenen Materialien (Holz, Metall, Ton, Pappe, Leder etc.) gelehrt. Die Ausbildung beinhaltet zwei Drittel Theorie und ein Drittel Praxis. Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung ist die Mittlere Reife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ausbildungsdauer 3 Jahre. Fort- und Weiterbildung Nach der Ausbildung gibt es verschiedene Spezialisierungs- bzw. Aufstiegsmöglichkeiten.
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