Fachkraft für Schutz und SicherheitAllgemein Die Tätigkeit dreht sich um den Schutz und die Sicherheit von Personen, Einrichtungen oder Wertgegenständen, aber auch um den Schutz der öffentlichen Sicherheit. Tätigkeit Fachkräfte für Schutz und Sicherheit beugen durch geeignete Sicherungsmaßnahmen möglichen Gefahren vor und müssen diese notfalls akut abwehren. Dabei halten sie rechtliche Vorschriften ein und beachten technische und organisatorische Vorgaben.
Um Sicherheitsdienstleistungen vollständig abzuwickeln, benötigen sie zudem komplexe kaufmännische Kenntnisse in Planung, Organisation und der Kostenrechnung. Eine wichtige Aufgabe ist die Qualitätssicherung: Hier wird darauf geachtet, dass das eigene Sicherheitspersonal, der Ablauf, die hierfür benötigten Geräte, Kommunikationsmittel und mobilen Einsatzgeräte allen Anforderungen gerecht werden. Als Dienstleister arbeiten sie kunden- und marktorientiert. Voraussetzungen Fachkräfte für Schutz und Sicherheit müssen selbst bei Großschadenereignissen wie schwere Unfälle oder Naturkatastrophen den Überblick behalten und sachlich reagieren können. Sie müssen nervlich und körperlich belastbar sein. Bei ihrer Arbeit müssen sie sich auf ihre Teamkollegen oder Kooperationspartner verlassen können. Zuverlässlichkeit und Vertraulichkeit sind unbedingte Voraussetzungen für diesen Beruf. Tätigkeitsort Fachkräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten in der Sicherheitswirtschaft. Das können eigene Abteilungen großer Konzerne und Unternehmen sein, aber auch gewerbliche Schutzorganisationen. Auftraggeber sind Veranstaltungsdienste, Industrieunternehmen, private Personen oder die öffentliche Hand, zB. für Verkehrsdienste. Ausbildungsdauer 3 Jahre. Hinweis Dieser Beruf ist als Ausbildungsberuf neu. Bisher konnte eine Qualifikation nur über Weiterbildungen erworben werden.
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