Industrieisolierer/-inAllgemein Die Aufgabe der Industrieisolierer ist es, Maßnahmen zur Wärme-, Kälte- oder Schalldämmung auszuführen. Tätigkeit Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr besteht ihre Tätigkeit in der Hauptsache darin, Dämmstoffe anzubringen und mit einer Verkleidung zu versehen. Je nach Verwendungszweck werden unterschiedliche Arten von Dämmstoffen in Form von Matten, Platten oder Schalen verarbeitet. Als Dämmstoffe werden Mineralfasern und für Kältedämmungen Schaumkunststoffe verwendet. Sie isolieren Leitungen, Kessel-, Heizungs- oder Kühlanlagen und ummanteln Maschinen mit schallschluckendem Material. Ebenso bauen sie Dämmstoffe in Wände, Böden und Decken ein. Als Unterlagen verwenn sie Zeichnungen und Skizzen, außerdem muss die erforderliche Materialmenge berechnet und die notwendige Materialstärke fest gelegt werden. Die erforderlichen Dämmstoffe und Verkleidungen schneiden oder sägen sie in Teile zurecht. Die Verkleidung verbinden sie durch Schrauben oder Nieten. Falls erforderlich, werden Dichtungs- oder Füllmassen gemischt und verarbeitet. Außerdem ist das Herstellen und Montieren von Wand-, Decken- und Fassadenbekleidungen ihre Aufgabe. Nach 2 Jahren sind sie ausgebildete Isolierfacharbeiter. Im 3. Jahr erfolgt die Ausbildung zu Industrieisolierern. Sie lernen, Dampfbremsen zur Verhinderung von Kondensat in Anlagen und Dächern anzubringen. Zusätzlich planen sie Arbeitsabläufe und kontrollieren die Arbeitsergebnisse. Tätigkeitsort Sie arbeiten meist auf wechselnden Baustellen. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
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