Werkstoffprüfer/-inAllgemein Aufgabe der Werkstoffprüfer ist die Durchführung mechanischer, technologischer und physikalischer Prüfungen an Stahl, Nichteisenmetallen und Kunststoffen. Tätigkeit Ihre Arbeit beginnt mit der normgerechten Probennahme und deren Vorbereitung für die je nach Prüfzweck verschiedenen Prüfverfahren. Mit zerstörenden Prüfmethoden prüfen sie die Reiß- und Zugfestigkeit sowie die Biegefähigkeit. Bei den zerstörungsfreien Prüfungsmethoden arbeiten sie mit Röntgen-, Ultraschall oder magnetischen Verfahren. Die Eigenschaften und Zusammensetzungen der Probematerialien werden mit Hilfe der Metallographie getestet. Hierbei werden die Proben geschliffen und mit Chemikalien geätzt. Bei Kunststoffen testen sie die Formbarkeit und Temperaturbeständigkeit. Es werden auch Langzeitversuche über Wochen oder Monate unternommen. Bei Routinearbeiten führen die Werkstoffprüfer die Versuche selbstständig durch, im Bereich der Forschung und Entwicklung unter Anleitung. Tätigkeitsort Werkstoffprüfer sind in Industriebetrieben, Forschungsinstituten, Prüfämtern und Prüfanstalten tätig. Ausbildungsdauer 3 Jahre.
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