Zerspanungsmechaniker/-inAllgemein Zerspanungsmechaniker fertigen durch spanende Verfahren Bauteile mit Dreh-, Fräs-, Schleifmaschinen oder Drehautomaten. Tätigkeit Sie stellen in Einzel- oder Serienfertigung Achsen, Wellen, Trommeln, Zahnräder, Werkzeuge und Drehteile her. Zuerst prüfen sie den Fertigungsauftrag, ob er technisch und wirtschaftlich umzusetzen ist. Wenn das der Fall ist, legen sie an Hand technischer Zeichnungen oder Muster die Reihenfolge der Arbeitsschritte fest und planen den Zeitablauf. Bei der Kommunikation mit anderen Abteilungen und (internen) Kunden wenden sie auch englische Fachbegriffe an. Nun beginnt die industrielle Fertigung der teils vorgefertigten metallischen oder nicht metallischen Werkstücke wie Guss- und Schmiedestücke, Halbzeuge, Zylinder und Schweißkonstruktionen. Sie richten die benötigten Werkzeuge her, montieren die ausgewählten Arbeitsgeräte und spannen das Werkstück ein. Nun wird für die numerisch gesteuerte Maschine ein Arbeitsprogramm erstellt oder ein vorhandenes optimiert und in den Datenspeicher eingegeben, um den automatischen Fertigungsprozess in Gang zu setzen. Die erforderlichen Maschineneinstellwerte wie Drehzahl, Begrenzungswege des Maschinentisches und Vorschub werden fest gelegt. Mit den entsprechenden Mess- und Prüfgeräten überwachen sie die Maß- und Formgenauigkeit und sorgen für qualitativ verbesserte Bauteile. Schließlich sind sie für die Pflege und Reinigung der Maschinen verantwortlich. Tätigkeitsort Zerspanungsmechaniker arbeiten in Bereichen der Industrie und des Handwerks. Ausbildungsdauer 3 1/2 Jahre. Hinweis Seit 2004 wurde die Ausbildung der vier Zerspanungsmechaniker-Fachbereiche zu Gunsten einer größeren Einsatzbreite zu einem Ausbildungsberuf zusammen gefasst. Die Ausbildung ist zur Hälfte mit anderen industriellen Metall-Ausbildungsberufen identisch.
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