Die Stärkere ist nicht allein
Das patriarchalisch geprägte Berufsleben ist für Frauen nicht unbedingt Vorbild. Die allerorts geforderte rücksichtslose Ellenbogen-Mentalität als Voraussetzung für beruflichen Erfolg kann auf Dauer nicht das einzige Erfolgsrezept sein
In den meisten Ratgebern wird vermittelt, dass Erfolg nur durch Härte und Rücksichtslosigkeit erreicht werden kann. Nach der Maxime „Der Stärkere gewinnt“ wird gemobbt, intrigiert, ausspioniert und abgewertet. Frauen wurden bislang dazu angeregt, sich den Männern anzupassen, sowohl im Bezug auf ihre Kleidung wie auch bezüglich ihres Verhaltens.
In „Schluss mit Schlagfertig“ versucht Christiane Grupp zusammen mit ihren Co-Autorinnen Lucie Hamann und Julia Mössner aufzuzeigen, wie man sich ohne die berühmten „Ellenbogen“ und ohne die Einstellung „Ich gegen die Anderen“ im Berufsleben durchsetzt und Karriere macht. Die drei Autorinnen, ihres Zeichens Pädagogin/Kommunikationstrainerin, Soziologin und Journalistin, beschreiben, wie Kommunikation und Kooperation, also das Bündeln von Kräften und Fähigkeiten, für langfristigen Erfolg und für ein angenehmes Miteinander sorgen. Sie haben eine Formel entwickelt, die nicht nur im Beruf, sondern auch in privaten Beziehungen erfolgreich anwendbar ist.
In „Sehnsucht nach Weiblichkeit“ beschäftigt sich die Medienberaterin und gefragte Referentin Dr. Marion E. Jacob mit der Frage, wie Frauen im Berufsleben bestehen und, ebenso wie ihre männlichen Kollegen, Karriere machen können, ohne sich dabei unentwegt den Männern anzugleichen. Ihr Aufruf: Frauen sollen zu ihrer Weiblichkeit stehen. Frauen und Männer sind verschieden, haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Nun gilt es, weibliche Kompetenzen zu entdecken und in die Unternehmen und deren Kultur zu integrieren.
|