Aktuelle Angebote!
PLZ 80000 | Ausbildung zum/zur Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r) | Praxis Dr. Saban

Dr. med. dent. Meni Saban
Hohenzollernstraße 88
80796 München

 

Ausbildungsangebot

Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

Ausbildungsdauer

3 Jahre – Verkürzung möglich

Ausbildungsbeginn

ab sofort

Besonderes Angebot

Gerne berücksichtigen wir auch Angebote von Ausbildungsplatzwechslern aus dem 2. oder 3. Lehrjahr oder Quereinsteigern.

Kontaktdaten

Telefon: 089 / 30 14 93
Fax: 089 / 307 19 79
Email praxis.saban@googlemail.com

 

Gehe zur Berufsbeschreibung Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

Deine Geschichte

Verkaufen will gelernt sein

Tim macht eine Ausbildung in einem traditionsreichen Unternehmen

Der 21-jährige Tim Brammann aus Nahe (Schleswig-Holstein) macht eine Ausbildung zum Bürokaufmann beim Dokumenten-Spezialisten TA Triumph-Adler. Auf azubi-online.com berichtet er über seine Erfahrungen und die tagtäglichen Herausforderungen

„Verkaufen liegt mir im Blut“, erklärt Tim Brammann. „Bereits in der Grundschule habe ich meine Süßigkeiten nicht selbst gegessen, sondern an andere Mitschüler weiterverkauft!“ Mit diesem ausgeprägten Geschäftssinn war es für den sympathischen Hanseaten ein logischer Schritt, eine kaufmännische Ausbildung anzufangen. Er wird sie im Sommer 2010 abschließen und hat bereits jetzt die Zusage für eine Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. Damit hat er den optimalen Einstieg für eine Karriere im kaufmännischen Bereich geschafft.

Im Nürnberger Traditionsunternehmen TA Triumph-Adler, dem Spezialisten im Document Business, hat er ein Unternehmen gefunden, das bereits seit mehr als 100 Jahren junge Menschen auf ihr Berufsleben vorbereitet. In seiner 3-jährigen Ausbildung zum Bürokaufmann lernt Tim mit den Arbeitsabläufen umzugehen, die in einem großen Unternehmen auftauchen. Zunächst lernt er in der Zentrale der TA Triumph-Adler Norddeutschland GmbH in Bremen und dann in der Niederlassung Hamburg.

Intensive Betreuung

„Ich hatte einen idealen Start“, so Tim. „Gleich zu Beginn meiner Ausbildung hatten wir eine Kennenlernwoche. Hier habe ich erfahren, wie das Unternehmen aufgebaut ist und welche Produkte angeboten werden.“ Neben der ganzen Theorie hatte er auch die Möglichkeit, seine Mitstreiter kennenzulernen. Denn TA Triumph-Adler bildet bundesweit neben Bürokaufleuten auch Kaufleute für Groß- und Einzelhandel, Informationselektroniker mit dem Schwerpunkt Bürosystemtechnik, Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung und Systemintegration, Lagerlogistik-Fachkräfte und IT-Systemelektroniker aus. Tim ist einer von derzeit 150 Auszubildenden, die bundesweit bei TA Triumph-Adler ausgebildet werden – damit kommt auf 10 Mitarbeiter des IT-Dienstleisters ein Auszubildender. Erfahrene Führungskräfte kümmern sich während der Ausbildung als persönliche Mentoren um die Auszubildenden. Derzeit steht Tim in Hamburg mit dem Vertriebsniederlassungsleiter Frank Eisermann ein Mentor erfolgreich zur Seite.

Abwechslungsreiche Stationen

Insgesamt sechs Stationen muss Tim während seiner Ausbildung durchlaufen. Angefangen bei der Vertragsbearbeitung, über die Zentrale, den Kundendienst und die Buchhaltung bis hin zum Einkauf und dem Vertriebsinnendienst. In allen Abteilungen erhält er einen Einblick in die alltäglichen Arbeitsabläufe. „Gerade die Zentrale war eine sehr gute Erfahrung, um gegenüber Menschen selbstbewusster aufzutreten“, erklärt Tim. „Eine spannende Herausforderung war dagegen der Einkauf. Hier war ich mal Kunde und musste Angebote einholen, vergleichen oder verhandeln.“ Im Vertriebsinnendienst hat Tim seine wahre Berufung gefunden. Hier ist er für die Unterstützung der Außendienstmitarbeiter von TA Triumph-Adler zuständig und darf unter anderem Konzepte für die Prozessoptimierung und das Management von Dokumenten in Papier- und elektronischer Form beim Kunden erstellen, Termine vereinbaren oder Vertragsunterlagen vorbereiteten. „Ich hätte mir nie gedacht, dass man als Auszubildender schon so viel Verantwortung übertragen bekommt“, stellt der Nachwuchskaufmann fest. „Natürlich bin ich stolz, dass das Unternehmen mir und den anderen Auszubildenden so viel Vertrauen schenkt.“

Immer neue Anforderungen

Die Ausbildung zum Bürokaufmann verlangt ausgeprägte Lernbereitschaft, ein gutes Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge und sehr gute Kommunikationsfähigkeiten. Gerade wenn es um Rechnungswesen, Kundendienst oder den Umgang mit den verschiedenen Produkten geht, sind stets Aufmerksamkeit und Eigenmotivation gefragt. „In unserem Geschäftsfeld stellen wir sehr hohe Ansprüche“, führt Robert Feldmeier, Vorstandssprecher der TA Triumph-Adler AG aus. „Wer sich hier behauptet, gehört später zu den Besten am Markt. Nach der Ausbildung ist deshalb auch nicht Schluss mit Lernen. Bei TA Triumph-Adler ist das Lernen ein lebenslanger Prozess. Denn nur wer die immer neuen Anforderungen der Kunden und des Marktes genau kennt und beherrscht, bleibt an der Spitze.“ Tim blickt zufrieden auf die Ausbildung zurück. Er hat einen Beruf gefunden, der ihm Spass macht und ist froh, dass das Unternehmen trotz Wirtschaftskrise auf seinen Nachwuchs setzt. Nach der erfolgreichen Beendigung seiner Ausbildung wird er als Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst bei der TA Triumph-Adler Norddeutschland GmbH übernommen.

 

 

 

Wirtschaftskrise? In meiner
Ausbildung habe ich sie
nicht gespürt

Karoline schreibt über ihr Praktikum in einer PR-Agentur

TV-Dreh über Mode und ein Treffen mit dem türkischen Botschafter organisieren – dann noch einen Newsletter zum
Thema Brustvergrößerung schreiben, bevor es ins Strategiemeeting zum Thema: „Facelift in der Auto-
industrie“ geht. Und ich dachte, ich fange erstmal mit
Kaffee kochen und Post wegbringen an.

Alles in allem beschreibt das meinen ersten Tag als Praktikan-
tin in einer Agentur für Kommunikation in Berlin Kreuzberg.

Karoline


 

Zurzeit gelingt es niemandem, den Schlagwörtern wie Wirtschafts- oder Finanzkrise und ihren
negativen Auswirkungen zu entgehen. Auf Focus-Online lese ich: „Wirtschaftskrise, nachhaltige Störung des Wirtschaftsprozesses, z. B. infolge von Missverhältnissen zwischen Produktion[…] Merkmale[…] sind Produktionsrückgänge, abnehmendes Inlandsprodukt, Unternehmenszusammenbrüche, Massenarbeitslosigkeit[…]“. Ich denke, man kann sich darauf einigen, dass es nichts Erstrebenswertes ist.

Aber zurück zu meinem Praktikum: Mein Chef gründete 2001 excognito Agentur für
Kommunikation. Mittlerweile arbeiten 15 Mitarbeiter in den Bereichen PR, Marketing, Event, Online
und Grafik. Es ist jeden Tag ein bisschen anders und irgendwie doch immer gleich. Morgens um halb
zehn in der Agentur: E-Mails checken, To Do Liste aufstellen und übrig Gebliebenes von Freitag
zufügen, Platz lassen für Dazukommendes. Ein Tipp, der sich längst bewährt hat. Der Morgen in
einer noch ganz stillen Agentur ist unbeschreiblich. Manch einer beschreibt es sogar als seinen
perfekten Platz. Das Meeting, Herzstück jeder Agentur, beginnt immer um 10 Uhr am
Montagmorgen. Diese Kommunikation ist wichtig, da sie alle Mitarbeiter auf dem neuesten Stand
hält. Schließlich ist Kommunikation auch das Transportmittel unserer Arbeit. Alle berichten, was sie
letzte Woche gemacht haben und was sie diese Woche machen werden. Und schon bricht der Trubel
los, jeder hat eine Idee, Erfahrungen, Leid und Ergebnisse, die er loswerden möchte. Das Telefon
klingelt, kurz halten alle Inne und dann stürzt einer der Kollegen los, da er es als seines identifizieren
konnte.

Ich bin in drei Projekten integriert, bei all denen ich voll mit anpacke und so den Alltag kennen
lernen darf. Zunächst bedeutet es, Recherchieren und mit der zuständigen PR-Beraterin, Johanna,
klären, wie wir vorgehen und wo ich ihr helfen kann. Am Ende heißt es: „Aktualisierst du den
Verteiler und machst die Online-PR?!“. Das hört sich wie eine Frage an, ist aber keine. Gegen Abend
wird es dann immer noch mal hektisch, Telefone klingeln, Chef sagt: „Kommst du mal für zwei
Minuten?“, um dann online zu lesen, die Bahn streikt heute. „Wir bitten um Ihr Verständnis“. Super! Ich werde also erst um 21 Uhr zu Hause sein.

Doch eigentlich dreht sich alles im Moment um das Thema „Wirtschaftskrise“ und die damit
verbundene Arbeitslosigkeit. Komisch! Bei uns spüre ich nichts davon. Ist es das Gefühl einer
ahnungslosen Praktikantin oder ein Gefühl aller Kollegen in der Agentur?
Ich schnappe mir meinen Block und frage unseren Chef ,der mir erklärt: „ Unsere Dienstleistung war
nie wichtiger als gerade in dieser Krise“. Klar! Dachte ich mir. Wenn sich ein Unternehmen nicht jetzt
den Kunden präsentiert, wann dann? Aber was bedeutet es jetzt, sich in der Krise zu bewerben? Ich
folge meinem Gefühl, setze einen Bewerbungstext auf und lege alles auf den Tisch des Chefs. Er
bittet mich rein und seine Worte sind: „ Du hast begriffen, worauf es ankommt. Herzlich Willkommen
bei excognito als unsere neue Auszubildende.“

 

 

Drahtseilakt zwischen Ausbildung und Fußballplatz

Die 16-jährige Fußballnationalspielerin Sarah
Schmitt verbindet mit ihrer Ausbildung
Beruf und Leistungssport

Sarah Schmitt

Das nasse Herbstlaub fegt über den Kunstrasenplatz im rheinland-pfälzischen Wörrstadt. Stoisch dreht Sarah Schmitt ihre Runden im kalten Schein des Flutlichts. An der Eckfahne entlang, vorbei am weißen Torkasten auf die gegenüberliegende Seite des Fußballfeldes zu.

Es ist spät. Die Beine schwer. Hinter der Nachwuchshoffnung der TuS Wörrstadt liegen ein kraftraubendes Fußballtraining und ein anstrengender Arbeitstag. Dennoch strahlt Schmitt nach Trainingsschluss auf dem Weg in die Kabine Zufriedenheit und Freude aus: Mit ihren 16 Jahren gelingt es der U17- Fußballnationalspielerin scheinbar mühelos, Berufsausbildung, Leistungssport, Familie und Freunde unter einen Hut zu kriegen.

signet Herzensangelegenheit

„Fußball spielen ist für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt Schmitt. „Dafür gebe ich immer mein Bestes, egal ob auf oder abseits des Fußballplatzes“. Die junge Rheinland-Pfälzerin hat es bereits weit gebracht. Mit der ersten Damenmannschaft der TuS Wörrstadt spielt Schmitt in der Regionalliga Süd um den Aufstieg in die Zweite Fußballbundesliga.

Der Druck ist groß, die Erwartungen hoch. So kommt es, dass Schmitt mit ihren 16 Jahren bereits unerwartet entschlossen wirkt. Mit Fleiß, Disziplin und einer großen Portion Talent schaffte sie es zuletzt aus der Regionalliga bis in die U17-Damennationalmannschaft. Eines Nachmittags im Sommer 2008 klopft bei der damaligen Realschülerin der DFB an und lädt Schmitt zu einem Vorbereitungslehrgang nach Duisburg ein. Bundestrainer Ralf Peter sucht für die erste U17-Damenweltmeisterschaft in Neuseeland die besten Spielerinnen des Landes.

In Wörrstadt eine kleine Sensation. Spielte Schmitt bereits 2007 auf Abruf für die DFB-Auswahl, verhieß die Einladung nach Duisburg nun einen großen Karrieresprung.

Nationalspielerinnen brauchen oft ein zweites finanzielles Standbein - im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen

Anders als im Herrenfußball verspricht eine Karriere in den Deutschen Damenligen noch kein finanzielles Auskommen. „Nach dem Realschulabschluss war Fußball erst einmal zweitrangig“, erinnert sich Schmitt. Wie Tausende ihrer Altersgenossen suchte Schmitt einen Ausbildungsplatz. Analog zum Fußball kennt die 16-Jährige auf dem Ausbildungsmarkt keine Scheu. Schmitt hat ihre Ziele fest im Blick: „Nach der Schule war mir wichtig, Fußball und Ausbildung optimal zu kombinieren. Da lag es nahe, etwas im Sportbereich zu machen“, erzählt Schmitt.

sarahEin Schulpraktikum führt die Fußballerin mit der Rückennummer 5 letzten Sommer zu Runners Point, Deutschlands größtem Sporteinzelhändler. Im August 2008 startet sie daraufhin ihre Ausbildung im Handel. In der Runners Point-Filiale an der Pfandhausstraße im benachbarten Mainz erlernt Schmitt den Beruf der Verkäuferin. „Im Sporteinzelhandel mache ich genau das, was mir Spaß macht. Mit Menschen arbeiten und mich jeden Tag mit dem Thema Sport beschäftigen“.

Hundert Prozent Leistung, Leidenschaft und Freude investiert die Mittelfeldakteurin von Deutschlands erstem Damenfußballmeister in ihre Berufsausbildung. Für die 16-Jährige kein leichtes Unterfangen. „Im Sommer kam
natürlich alles zusammen“, so Schmitt. „Ausbildungsbeginn, DFB-Lehrgänge, Mannschaftstraining – das war schon sehr viel für mich“. Umso erfreuter zeigte sich die Fußballerin über das Verständnis ihres Arbeitgebers. Die Arbeitszeiten im Handel machen es Schmitt nicht immer leicht, Training, Pflichtspiel, Berufsschule und DFBLehrgänge zu meistern. „Mein Ausbilder und mein Arbeitgeber kommen mir bei meinem Sport sehr entgegen.
Letztlich war mein sportliches Engagement auch ein Einstellungsgrund. Schließlich kenne ich mich mit Sportartikeln bereits gut aus und bin in der Filiale mit ganzem Herzen bei der Sache“. Auch Tobias Paulert, Leiter der Berufsausbildung bei Runners Point, beobachtet das Engagement der Mainzerin mit großem Wohlwollen.

Freiraum fürs Training ist in der freien Wirtschaft keine Selbstverständlichkeit

Der Personalentwickler legt großen Wert auf authentische und motivierte Mitarbeiter. Insbesondere in einem beratungsintensiven Geschäft wie dem Sporthandel komme es auf die positive Einstellung der Mitarbeiter zum Unternehmen, gegenüber Kollegen und Kunden an. „Hier kommt Sarah sicherlich ihre fußballerische Erfahrung zugute“, meint Paulert. „Sarah ist eine absolut mannschaftsdienliche Spielerin“. Das Team gehe vor – das gelte für den Fußballplatz und in der Filiale. Als Spielgestalterin und Auszubildende vermag Schmitt aber auch Initiative zu ergreifen und eigene Akzente zu setzen. Dabei ist der Freiraum, den Schmitt in der Mainzer Filiale genießt, keine Selbstverständlichkeit. Zahlreiche Spitzensportler greifen in Deutschland auf die Unterstützung durch Bundeswehr oder Bundespolizei zurück. Als Arbeitgeber für zahlreiche Sportler fördern die Bundesinstitutionen den Leistungssport durch umfangreiche Sportprogramme. In der freien Wirtschaft ist dies oft nicht ohne weiteres denkbar. Selbst legt Schmitt großen Wert darauf, dass sie trotz des ihr gewährten Freiraumes stetig an ihren Zielen arbeitet: „Ich muss natürlich die gleiche Leistung, Stundenanzahl und Einsatz zeigen, wie meine Kolleginnen und Kollegen“.

Personalentwickler Paulert hat die Karrierewege seiner Nachwuchskräfte dabei stets fest im Blick: „Wir stellen jeweils so viele Auszubildende ein, dass wir jedem Azubi bei entsprechender Leistung im Anschluss an die kaufmännische Ausbildung eine Perspektive und Karriere im Unternehmen aufzeigen können“, so der gebürtige Essener. Bei entsprechenden Leistungen steht damit Schmitt eine aussichtsreiche Zukunft im Sporteinzelhandel bevor. Auch Schmitts Filialausbilder unterstützt das Talent mit einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung. „Klar geht der Beruf immer vor“, so die 16-Jährige. „Bei bis zu drei Trainingseinheiten und einem Pflichtspiel pro Woche weiß ich das Entgegenkommen meines Arbeitgebers daher sehr zu schätzen“.

Lieber auf dem Boden bleiben

Zum Herbst hin erfährt Schmitt dann aber doch einen Dämpfer: Der DFB-Nachwuchstross tritt die Fahrt zur Weltmeisterschaft nach Neuseeland ohne die Mainzerin an. Klar sei sie enttäuscht gewesen, gibt das Nachwuchstalent zu. Schließlich habe sie alles gegeben. Einen Halt erfährt Schmitt nach der Absage des DFB durch ihre Mannschaftskolleginnen, durch Familie sowie Freunde, Arbeitskollegen und Personalentwickler Paulert. Bis zur nächsten Weltmeisterschaft hat Schmitt jetzt Gelegenheit, den DFB weiterhin auf sich aufmerksam zu machen und ihre Runden auf dem Kunstrasen in Wörrstadt zu drehen. Bis dahin beendet die angehende Verkäuferin ihre Ausbildung und drückt ihren Teamkolleginnen für die Weltmeisterschaft in Neuseeland die Daumen. Schließlich ist Schmitt erst 16 und hat in Handel und Leistungssport noch viel vor sich.

Hintergrund – Das RUNNERS POINT Ausbildungs- und Entwicklungskonzept (AEK) vermittelt jungen Menschen auf vier Laufbahnwegen das notwendige Rüstzeug für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss und eine anschließende Karriere bei einem der bundesweit führenden Filialfachhändler für Running- und Lifestyleschuhe sowie Sportbekleidung in Deutschland. Das AEK bereitet die Azubis auf eine Arbeit als verantwortungsvoller Filialmitarbeiter (Abschluss Verkäuferin/Verkäufer oder Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel) oder auf die Position des Filialleiters (Abschluss Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel oder Handelsassistent bzw. Handelsassistentin) vor.

 

 

Das schaffst du auch!

"Wenn ich zurück schaue, fällt mir ein, wie oft ich mir gewünscht habe, dass mir meine Eltern in diesen Bereichen etwas mehr mit auf den Weg gegeben hätten."

Das schreibt Nicole Rauscher, mittlerweile längst aus der Teeniezeit heraus gewachsen und beruflich voll etabliert. Als Bewerbertrainerin kennt sie sich aus mit den Problemchen und Problemen von Heranwachsenden.

 Ansagen wie "Pisa" oder "no future" lassen sie gleich an die Decke gehen. "Das ist doch das Unvermögen von uns Erwachsenen, denn Kinder reagieren nur auf das, was von uns signalisiert wird; die Jugendlichen sind da am wenigsten schuld", empört sie sich - vielleicht zu Recht. Auf alle Fälle werden Jugendliche von ihr nicht im Stich gelassen. Nicole Rauscher hat eine Menge Ratschläge auf Lager. Nun sind diese in einem Buch erschienen.

Das schaffst du auch

Es steckt sehr viel Potenzial in jedem von uns, man muss es nur selbst entdecken und anwenden. Wie das gehen kann, zeigt das neue Buch "Das schaffst du auch". Selbstständig werden, eigenes Geld verwalten - ohne Eltern, versteht sich - es werden eine Menge Fragen aus dem Alltags- und Berufsleben beantwortet. Denn ob man will oder nicht, spätestens mit 18 ist man voll verantwortliches Mitglied in unserer Gesellschaft und sollte sich mit dem was geht und nicht geht, auskennen. Das bringt Selbstsicherheit und viel Spaß am eigenen Leben. So gibt es die Kapitel "Umgangsformen", „Bewerbung kommt von Werbung“ oder "Ärger und Frust rauben Lebenskraft und Lust“. Weitere Kapitel widmen sich den Themen „Persönlichkeit“ und „Werte“.

Lebensbuch für Teenies

Die Autorin vergisst natürlich nicht, was im Backfischalter am Wichtigsten ist: Das Verliebtsein. Eigentlich sind alle Themen drin, die junge Leute tangieren und die man sich oft nicht anzusprechen traut. „Das schaffst du auch“ ist ein Leitfaden für Jugendliche, der auch so manche peinliche Frage ehrlich und einfühlsam beantwortet.

Das Buch (Titel: Das schaffst du auch) kostet 12,90 Euro und ist im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-8370-4593-2).