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PLZ 72000 | IAusbildung zum/zur Industriekaufmann/kauffrau | Genkinger-HUBTEX GmbH

Genkinger-HUBTEX GmbH
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Industriekaufleute m/w

Ausbildungsdauer

3 Jahre – Verkürzung möglich

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Frau Sylvia Stein
Email: stein@genkinger-hubtex.com
Tel.:07381/186-21

 

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Ticker

Wassup?

School Talks.de - die Berufe Talkshow mit Hadnet Tesfai (MTV), Ademola Okulaja (Alba), Bilkay Öney (SPD) und Steffen Möller (Viva Polonia) uvm.

Und immer wieder die Ernst-Reuter-Schule in Berlin-Wedding: Zwölf Persönlichkeiten aus zehn Nationen sprechen mit Schülern über Ausbildung, Beruf und Vorbilder.

Im Web?

Ab 1. April alle School Talks als Video auf www.schooltalks.de

Veranstalter?

Kiez-Tank-Stelle e.V

Eine Woche lang stehen anstelle von Bio- oder Mathelehrern zwölf Berliner mit Afro, Goldkette, Trikot und Trenchcoat in einem Klassenzimmer in Berlin-Wedding.

Man würde sie überall vermuten, nur nicht vor der Schultafel. Ihre berufliche Karriere führte die bunte Truppe ins Fernsehen, ins Radio, auf Bühnen, in Nachtclubs, auf das Basketballfeld, in das Abgeordnetenhaus oder gar ins Gefängnis. Sie erzählen von Schwierigkeiten während ihrer Ausbildung oder im Studium, über Erwartungen und Enttäuschungen im Beruf und über schwierige Zeiten, die sie gemeistert haben.

Erspart sie euch - die schlimmen Erfahrungen

"Ich glaube an das Gute" sagt Ex-Gangster Cem Gülay, der nur haarscharf dem Drogentod entkommen ist und darüber ein Buch (,Türken-Sam', dtv) geschrieben hat "ich will den Jugendlichen schlimme Erfahrungen ersparen." "Hier werden Optionen vorgestellt, von denen die Jugendlichen noch nie was gehört haben" sagt Basketballer Ademola Okulaja, dessen Profikarriere durch eine schwere Erkrankung beendet wurde. Erfolgreiche TV-Stars wie Hadnet Tesfai (MTV), Komiker Steffen Möller (Viva Polonia), Politikerin Bilkay Öney oder Theaterbetreiber Oliver Tautorat (,Gutes Wedding Schlechtes Wedding') wollen berufliche Perspektiven aufzeigen. So auch Dilim Onyia: In der Berliner Nachtszene bekannt als Türmann mit Afro. Vormittags ist Onyia Sozialpädagoge in einer Grundschule, nachmittags rührt er Erdbeeren für seine Fruchtaufstrichfirma.

 

Beruf und Lebensentwurf

"Es geht nicht nur um Berufe, sondern auch um Lebensentwürfe", sagt Initiator Prime Lee von der Kiez-Tank-Stelle. "ich komme aus dem Wedding und arbeite heute in einem erfolgreichen Designunternehmen. Mir haben meine Vorbilder geholfen." Unter Anleitung des Bildungsträgers Pfefferwerk Stadtkultur zeichnet eine Schülergruppe das Geschehen auf.

Weitere Gäste sind der Komiker Saher Khattab (Hamoudi & Tyson), Reporter Murat Koyuncu, Modedesignerin Kate Matzopoulos, eine bosnische Zahnärztin und Mediaplaner Ahmad Hoteit.

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Zukunftsinitiative Stadtteil" Teilprogramm Soziale Stadt über das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße.

Mehr Informationen zum Stadtteil sowie zur Schule finden Sie hier: www.brunnenviertel-ackerstrasse.de und www.ernst-reuter-oberschule.de

 

Öde

Bei der Berufswahl entscheiden sich 75 Prozent der Auszubildenden für einen gängigen Lehrberuf

„Wird schon nicht verkehrt sein“, sagen sich die meisten Jugendlichen, wenn sie einen der 44 beliebtesten Berufe wählen. Dabei gibt es eine Auswahl von 349 dualen Ausbildungsberufen!

Bei den jungen Frauen überwiegen wie immer die Dienstleistungsberufe: Am beliebtesten sind die Berufe Einzelhandelskauffrau, Verkäuferin, Bürokauffrau und die Medizinische Fachangestellte. Auf Platz 21 rangiert die Mediengestalterin Digital und Print – ein Ausbildungsberuf mit technischen Merkmalen.

Dienstleistung ist weiblich, Fertigung ist männlich

Junge Männer entscheiden sich weiterhin für einen Kfz-Beruf: Der Kfz-Mechatroniker führt die Hitliste der beliebtesten Ausbildungsberufe an, gefolgt vom Einzelhandelskaufmann, dem Industriemechaniker und dem Koch. Jungs mögen ebenfalls Dienstleistungsberufe, am beliebtesten sind nach wie vor Ausbildungsberufe im Fertigungsbereich.

Warum das so ist, wird einerseits den traditionelle Vorlieben der jugendlichen Bewerber zugeschrieben. Andererseits konzentrieren sich die angebotenen Lehrstellen auf wenige Ausbildungsberufe.

Wer sich noch nicht entschieden hat, kann sich Anregungen aus dem Artikel „Zukunftsberufe“ holen. www.azubi-online.com/berufsstart/zukunftsberufe

 

Quo vadis deutsche
Bildungsrepublik


"Junge Wirtschaft" fordert Maßnahmenkatalog statt Finanzplan
Die "junge Wirtschaft", ein informeller Zusammenschluss von Wirtschaftsjunioren und Handwerksjunioren ist sich einig: "Bildung ist unser wichtigstes Kapital. Darin sind wir uns mit der neuen Bundesregierung einig, aber mehr Geld für Bildung heißt nicht automatisch, dass sich die Qualität der Bildung verbessert", mahnen die Bundesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren und der Junioren des Handwerks, Stefan Kirschsieper und Carsten Röttgers.
"Als Unternehmer sehen wir, dass immer weniger Schüler ausbildungsreif sind. In Zeiten von demographischem Wandel und Fachkräftemangel können wir uns weniger denn je leisten, auf diese 20 Prozent der Schüler zu verzichten", sagt Kirschsieper. "Mit den Schulabbrechern zusammen fehlen dem Arbeitsmarkt knapp 30 Prozent Auszubildende und mögliche Mitarbeiter", betont Carsten Röttgers.
Pflichtvorschuljahr und Ganztagsschulen
Die Junge Wirtschaft plädiert für die Einführung eines Pflichtvorschuljahrs und Ganztagsschulen, um schon vor Schulbeginn für alle Kinder gleiche Voraussetzungen zu schaffen und während der Schulzeit für eine umfassende Betreuung zu sorgen. Kirschsieper und Röttgers sind sich einig: "Auch die 30 Prozent müssen schul- und ausbildungsreif gemacht werden, damit der Wirtschaft nicht die Arbeitskräfte ausgehen. Wir Unternehmer sind bereit, mit Schulen zusammenzuarbeiten und Schülern mit Praktika etc. Unterstützung bei der Berufsorientierung zu geben. Aber auch Lehrer sollten in die Unternehmen gehen, sich informieren und Praktika machen, damit sie die Schüler realitätsnah auf den beruflichen Alltag vorbereiten können."

Als Würdigung für herausragende Ausbildungsbetriebe und -initiativen vergibt die Junge Deutsche Wirtschaft am 12. November bereits zum 13. Mal das Ausbildungs-Ass.
Mehr Informationen unter www.wjd.de und www .handwerksjunioren.de .

Hintergrund - Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) und die Junioren des Handwerks sprechen für insgesamt 18.000 junge Unternehmer und Führungskräfte. Unsere Mitglieder kommen aus allen Bereichen der Wirtschaft, sind unter 40 Jahren alt und engagieren sich in ihren Verbänden und in gemeinsamen Projekten ehrenamtlich in den Bereichen Unternehmertum, Bildung und Ausbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Existenzgründung.

 

Krise kostet 3,2 Millionen Jobs

Entlassungsrisiko in Deutschland "äußerst groß"

Seit Herbst letzen Jahres haben bereits 3,258 Mio. Menschen ihren Job verloren. Bundesweit wurden bei Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im September 2008 noch 27,996 Mio. sozialversicherte Beschäftigte gezählt. 11,6 Prozent haben seither ihren Job verloren. Entgegen der weit verbreiteten Annahme vom vermeintlichen restriktiven
Kündigungsschutz in Deutschland sind die Fluktuation und das Entlassungsrisiko äußerst groß, jede/r neunte sozialversicherte Beschäftigte hat innerhalb eines Jahres den Job verloren. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist stark branchenabhängig. Weitere Infos: www.dgb.de/2009/10/adamy_fluktuation.pdf/

 

Faire Praktika mit join media

Berlin/Potsdam Babelsberg: Unter dem Motto "Uns gibt‘s nicht umsonst" hatte ein Bündnis aus fairwork e.V., Ver.di, GEW Berlin, und DGB-Jugend Mitte Oktober zum Praktikantenstreik aufgerufen. Viele der jungen Leute, die dem Aufruf gefolgt sind, arbeiten im Medienbereich, sie schreiben für Zeitungen, organisieren Konzerte oder drehen Filme fürs Internet (taz).

Das im Jahr 2006 von media.net berlinbrandenburg gestartete Praktikantenprogramm join media will es anders machen und bietet faire Praktika mit angemessener Vergütung. Neben den renommierten Unternehmen wie die Axel Springer AG, UFA Film & TV Produktion, Universal Music Deutschland, GameDuell, Pixelpark und i-d-media AG bieten auch die Initiatoren des Programms, die Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg gGmbH und das media.net berlinbrandenburg e.V., den Praktikanten die einmalige Chance, das Tagesgeschäft von führenden Medienunternehmen kennenzulernen.

Jeweils drei Monate verbringen die Praktikanten in zwei der genannten Unternehmen. Zudem haben sie die Gelegenheit, an eigenen unternehmensübergreifenden Projekten zu arbeiten und parallel dazu, gemeinsam ein Teamprojekt zu gestalten. Der neue Jahrgang hat sich vorgenommen einen Präsentationsfilm für das von media.net berlinbrandenburg initiierte Programm media.net:catapult zu kreieren - Das Mentorenprogramm für junge start up Unternehmen der Medienwirtschaft in Berlin und Brandenburg.

Für die nächste Runde des join media Praktikantenprogramms im kommenden Sommersemester 2010 werden bereits neue Teilnehmer gesucht. Die Voraussetzung zur Teilnahme sind mindestens 2 Jahre Erfahrung (Praktikum, Ausbildung, Studium) im Bereich Medien, Kommunikation oder Wirtschaft. Beginn des neuen Semesters ist der 1. April 2010.

Weitere Informationen über join media und das Bewerbungsformular finden Interessierte unter www.joinmedia.eu .

Informationen zu den Initiatoren: media.net berlinbrandenburg e.V. ist ein Bündnis aus über 200 Unternehmen der Kreativwirtschaft in Berlin und Brandenburg.
Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg gGmbH ist eine gemeinnützige Bildungsgesellschaft, die die Kompetenzen des Medienstandortes Potsdam-Babelsberg und ihrer Unternehmen zu stärken versucht.

 

 

Schreiben und denken

Auch schon das Gefühl gehabt, dass die deutsche Presse immer die selben Themen durchkaut und einer vom anderen abschreibt? Die gut recherchierten, hintergründigen Reportagen in den Medien sind seltener geworden.

Nach Ansicht der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) wurden auch im Jahr 2008 wieder wichtige Themen von den deutschen Medien nicht aufgegriffen. Im Februar wählte die Jury der INA in Darmstadt die Rangliste der wichtigsten von den Medien vernachlässigten Themen und Nachrichten des vergangenen Jahres:

1. Zu viele Straftäter in der Psychiatrie
2. Pharmaindustrie unterwandert Patienten-Blogs
3. Kupferbelastung der Umwelt durch ersetzbare Bremsbeläge
4. Gefährlichkeit starker Psychopharmaka
5. SED-Vermögen: Immer noch in Liechtenstein und anderswo versteckt?
6. Gefahren durch Uran-Munition in Kriegsgebieten
7. Pauschale Berichterstattung über Entwicklungsländer

8. Idealisiertes Mutterbild statt Berichterstattung über postnatale Depression
9. Undifferenzierte Berichterstattung über Migranten
10. Menschenunwürdiger Umgang mit Totalverweigerern in der Bundeswehr

Wer mehr darüber und über die INA wissen will: www.nachrichtenaufklaerung.de
Wer Lust hat, selber diese und andere interessante Themen zu recherchieren, kann sie veröffentlichen bei www.media-message-universal.de

 

 

Auch für Azubis geeignet

Neue Märkte und fremde Welten entdecken
Bonn. Als Architekt nach Rio de Janeiro, als Modedesignerin nach London,
als Journalistin nach New York, als Winzer nach Neuseeland, als Lehrer nach
Tokio oder als Schreinerlehrling nach Norwegen - deutsche Nachwuchskräfte
sind weltweit unterwegs. Denn sie wissen: Der besondere Pluspunkt
"Auslandserfahrung" macht sich gut in ihrem Lebenslauf. Dafür sind sie
bereit, ihre Ausbildungszeit zu verlängern und Fremdsprachen zu lernen. Ihr
Engagement und ihre Mühe lohnen sich, sind doch Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse unverzichtbar für jeden, der beruflich weiterkommen will.

Unterstützung erhalten sie dabei durch die Angebote zur beruflichen
Auslandsqualifizierung der InWEnt - Internationale Weiterbildung und
Entwicklung gGmbH. In ihrem aktuellen Programmkatalog "Mit InWEnt ins
Ausland" stellt die Gesellschaft ihr vielseitiges Fortbildungsangebot vor.
Unter mehr als 20 Weiterbildungsangeboten in aller Welt finden Studierende,
Absolventen, Berufstätige sowie Auszubildende und Ausbilder die für sie
passende Möglichkeit zur beruflichen Weiterqualifizierung.

Der Programmkatalog kann angefordert werden unter www.ins-ausland.inwent.org

Die Angebote stehen dort auch als Datenbank zur Verfügung.

Weitere Informationen sind erhältlich bei
InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH
Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn
Fon +49 (0) 228 44 60 - 1123

 

 

 

Jugend forscht Sieger bei

der Nobelpreisverleihung

Erfolgreicher deutscher Nachwuchswissenschaftler nimmt am „Stockholm International Youth Science Seminar“ teil

Bei der Nobelpreisverleihung in Stockholm war auch ein Preisträger des diesjährigen Bundeswettbewerbs von Jugend forscht dabei. Fabian Kempe hat miterlebt, wie das schwedische Königspaar die höchsten wissenschaft-
lichen Auszeichnungen verliehen hat.

Der Festakt war für ihn Höhepunkt einer ereignisreichen Woche: Gemeinsam mit Nachwuchswissenschaftlern aus 14 weiteren Ländern nimmt der Jungforscher derzeit am „Stockholm International Youth Science Seminar“ (SIYSS) teil, das seit über 30 Jahren von der Nobel-Stiftung und der Schwedischen Vereinigung junger Wissenschaftler veranstaltet wird.

Fabian Kempe aus Radebeul bei Dresden gewann die Reise nach Stockholm beim Jugend forscht Finale 2008 in Bremerhaven. Für sein Chemie-Projekt „Schaltbare Proteinadsorption an dünnen Polymerfilmen“ erhielt der 18-Jährige von der Ernst A. C. Lange-Stiftung, Bremen das Ticket nach Schweden. In seiner prämierten Arbeit beschäftigte sich der Nachwuchswissenschaftler mit dünnen Polymerfilmen, die Oberflächeneigenschaften verändern können. Er ging vor allem der Frage nach, inwieweit eine so veränderte Fläche als molekularer Schalter verwendet werden kann. Seine Experimente zeigen, dass sich ein Eiweiß adsorbiert, dass sich dieses aber auch wieder ablösen lässt, ohne dass bedeutsame Alterungsprozesse der Oberfläche auftreten. So könnte ein Polymerfilm beispielsweise als Träger verwendet werden, auf dem sich Zellkulturen züchten lassen, die anschließend ohne Schädigung wieder gelöst werden können. „Für mich es ist eine ganz besondere Ehre, in Stockholm dabei sein zu dürfen“, sagt Fabian Kempe. „Ich freue mich vor allem auf den wissenschaftlichen Austausch mit den Jugendlichen aus aller Welt.“

Der Nachwuchswissenschaftler hat im Sommer sein Abitur am Sächsischen Landesgymnasium St. Afra in Meißen bestanden und studiert seit Oktober Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg.

 

 

Chinesich in 30 Tagen?

 

 

oder Wie man mit dem China-Boom mithalten kann

 Unser redaktioneller Mitarbeiter Richard Pinkert hatte sich ziemlich weit aus dem Fenster gewagt, als er sich an den Doityourself-Lehrgang „Chinesisch in 30 Tagen“ heran gemacht hatte. Das versprochene Feedback dauerte statt der 30 Tage ein bisschen länger, aber immerhin: Richard hat bei uns ganz schön gepunktet, als er sich nach 60 Tagen mit unserem China-Spezialisten Dieter Habben in chinesisch unterhalten konnte. Ein respektables Ergebnis für einen Sprachmuffel...

 

Xià yu le.

Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, das heiße etwa „guten Tag“ oder „hallo“. Nein, das heißt: „es regnet jetzt“, womit ich nun tatsächlich im Stande bin, meine derzeitige Situation zu beschreiben. Gigantisch.

Das Experiment, zu welchem ich mich durch den Langenscheidt-Verlag herausgefordert gefühlt habe, „chinesisch in 30 Tagen“ zu erlernen, ist abgeschlossen. Ich muss gestehen, ich hatte Schwierigkeiten, an dieses Projekt heran zu gehen.

In meiner Vorstellung war allein der Gedanke, dass ich jemals eines dieser Wörter aussprechen, geschweige denn behalten könnte, absurd. Nicht umsonst sagt man „ich verstehe nur chinesisch“, wenn man nichts kapiert hat und zudem muss ich auch zugeben, dass man mich bei der Verteilung sprachlicher Intelligenz vermutlich vergessen hat.

Aber diese Angst wurde mir rasch genommen. Schon auf den ersten Seiten des mitgelieferten Sprachführers war mein Interesse an dieser alten und unglaublich vielfältigen Sprache geweckt.

Nachdem ich erfahren habe, dass Grammatik und Logik von Mandarin, so die Bezeichnung für das offizielle Chinesisch, dem Deutschen ähnlich sind, war auch die letzte Mauer eingerissen.

Chinesisch in 30 Tagen? Machbar!

„Chinesisch in 30 Tagen“ ist in 30 Lektionen gegliedert, diese 30 Lektionen bestehen jeweils aus drei Abschnitten.

Abschnitt A bringt dir die wichtigen Vokabeln bei. Auf der mitgelieferten Audio-CD findest du die akustischen Referenzen, um dein Hörverständnis und deine Aussprache zu trainieren.

Abschnitt B lehrt dir die Regeln zur Grammatik, Satzstruktur und Aussprache. Die Regeln haben direkten Bezug zu den Dialogen, so dass du die Grammatik im direkten Kontext siehst.

Abschnitt C umfasst Übungen und Informationen über die chinesische Kultur und Landeskunde. Bevor du Teil C der jeweiligen Lektion beginnst, solltest du unbedingt A und B beherrschen, da sich Teil C direkt auf die gelernten Vokabeln und die Grammatik bezieht.

Die ersten drei Lektionen enthalten etwas sehr wichtiges: die Pinyin-Umschrift.

Pinyin ist ein leicht erlernbares phonetisches Umschriftsystem für die chinesische Sprache und wird statt chinesischer Schriftzeichen angewandt. Machen wir uns nix vor, die traditionellen chinesischen Schriftzeichen lernt man nicht mehr, außer du hast sehr viel Zeit…sehr viel Zeit.

In China findest du Pinyin auf Straßenschildern, Geschäftsschildern, in für Ausländer publizierte Bücher und Zeitungen.

Die anderen Lektionen befassen sich mit Zahlen, Geld, Lifestyle, Zeit und einfacher Konversation.

Fazit:

Nach den 30 Lektionen kannst du dich auf jeden Fall ausdrücken, bzw. dein Anliegen umschreiben. Als Einstieg in die chinesische Sprache ist „Chinesisch in 30 Tagen“ absolut empfehlenswert, denn das Wichtigste, nämlich die Scheu vor dieser fremden Sprache zu nehmen, erfüllt das Programm auf alle Fälle. Auch wenn ich ein bisschen länger als 30 Tage gebraucht habe... Also dann bis zum nächsten Experiment - ciao.

Chinesisch in 30 Tagen, Langenscheidt-Verlag, 24,90 Euro, ISBN 978-3468280542. Erhältlich im Buchhandel oder in Online-Büchershops.

 

Artikel vom August 2008

Auf nach Peking –

neuer China-Boom

Nach 30 Tagen verstehst du

nur noch chinesisch

Davon ist der Langenscheidt-Verlag in München überzeugt. Pünktlich zur Olympiade in Peking erscheint ein sprachlicher Last-Minute-Coach fürs Reich der Mitte mit dem Titel „Chinesisch in 30 Tagen“.

So geht’s: Als Anfänger liest du dich Stück für Stück in zehn Themenbereiche à drei Lektionen ein. Wir habens ausprobiert: Bis zehn zählen konnten wir innerhalb weniger Minuten. Der Kurs startet mit einer Einführung in Pinyin – dem internationalen Standard für die Umschrift des Chinesischen. Damit kannst du bereits viele Schilder, Bücher und Zeitungen in China lesen.

2500 Jahre alte Sprachkultur

In Deutschland lernen zurzeit nur zirka 10.000 Menschen chinesisch. Und das ist verwunderlich, da der Einfluss, den China auf die restliche Weltbevölkerung hat, von Jahr zu Jahr stärker wird. Metropolen wie Hong Kong oder Shanghai können bereits mit alten Größen wie New York oder London mithalten. Der chinesische Tourismus boomt.

Bei der Berufswahl an China denken

Doch das Reich der Mitte ist nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich attraktiv für Europäer. China ist ein Markt der Zukunft. Wer mit der Wirtschaftsmacht geschäftlich zu tun haben will, sollte sich mit sprachlichen und kulturellen Gepflogenheiten vertraut machen.

Hier ein paar Beispiele:

1. Wer einen kaufmännischen Beruf lernt, sollte daran denken, dass deutsche Unternehmen Produkte aus China einkaufen oder Produkte und Dienstleistungen nach China verkaufen. Neben englisch wird chinesisch einen hohen Stellenwert einnehmen. Es reicht das Grundverständnis für Sprache und Kultur, da chinesische Kaufleute sehr gut englisch sprechen. Aber mit ein paar Grundkenntnissen kann man beim Handelspartner sicher punkten.

2. Wer Dolmetscher/in oder Übersetzer/in werden will, sollte sich damit auseinander setzen, ob er/sie eine außereuropäische Sprache, sprich chinesisch, mit in den Stundenplan packt. Noch sind Übersetzer ins und aus dem Chinesisch Mangelware und entsprechend gefragt.

Es schadet also nicht, sich an chinesisch heranzutrauen. Ob das allerdings mit den 30 Tagen funktioniert, testen wir gerade selbst. Also, in ca. einem Monat erhaltet ihr ein Feedback von uns; wir sind selbst schon sehr gespannt... Bis dann.

Chinesisch in 30 Tagen, Langenscheidt-Verlag, 24,90 Euro, ISBN 978-3468280542. Erhältlich im Buchhandel oder in Online-Büchershops.